Tausende fordern in Berlin mehr Rechte und Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen
Gabriel HethurTausende fordern in Berlin mehr Rechte und Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen
Hunderte Menschen gingen am Samstag in Berlin auf die Straße, um bessere Rechte und mehr Inklusion für Menschen mit Behinderungen zu fordern. Die von einem Bündnis aus Sozialverbänden und Behindertenrechtsorganisationen organisierte Demonstration zählte nach Polizeischätzungen etwa 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Der Marsch startete am Brandenburger Tor und zog anschließend in Richtung Rotes Rathaus. Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer schlossen sich dem Zug an und hielten Schilder mit Forderungen nach Gleichberechtigung und Barrierefreiheit hoch.
Bei der Abschlusskundgebung wollten die Veranstalter eine Petition überreichen, die rechtlich verbindliche Standards für Barrierefreiheit fordert. Zu den Rednerinnen und Rednern zählten Berlins Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe, Bundestagsvizpräsident Bodo Ramelow sowie mehrere Abgeordnete.
Die Protestaktion fand nur wenige Tage vor der ersten Lesung geplanter Änderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes im Bundestag statt, die für Donnerstag angesetzt ist. Die Veranstaltung unterstrich die Forderungen nach stärkerem rechtlichem Schutz und besserem Zugang für Menschen mit Behinderungen. Die Organisatoren hoffen, dass die Demonstration die anstehenden parlamentarischen Debatten über Reformen der Behindertenrechte beeinflussen wird.






