Tarifeinigung im ÖPNV Brandenburg: Lohnerhöhungen und mehr Urlaub für Beschäftigte
Gesa EigenwilligTarifeinigung im ÖPNV Brandenburg: Lohnerhöhungen und mehr Urlaub für Beschäftigte
Ein neuer Tarifabschluss für Beschäftigte im ÖPNV in Brandenburg
Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die Tarifparteien auf einen neuen Lohnkompromiss für die Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr in Brandenburg geeinigt. Damit werden weitere Streiks über die Osterfeiertage vermieden. Die Mitarbeiter erhalten in den kommenden 27 Monaten schrittweise Lohnerhöhungen und verbesserte Arbeitsbedingungen.
Die Gespräche waren von Spannungen geprägt, nachdem wiederholte Warnstreiks in mehreren Städten den Bus- und Straßenbahnverkehr für bis zu zwei Tage lahmgelegt hatten. Die massiven Einschränkungen zwangen beide Seiten, vor den Osterferien eine Einigung zu finden.
Lohnerhöhungen und Einmalzahlung Laut dem Tarifabschluss steigen die Gehälter ab dem 1. April 2026 um 3,2 Prozent. Ein weiterer Anstieg um 2,5 Prozent folgt am 1. April 2027. Über die gesamte Laufzeit von 27 Monaten beträgt die Gesamtsteigerung 8,1 Prozent – im Schnitt 3,6 Prozent pro Jahr. Zudem erhalten die Beschäftigten für die ersten drei Monate eine einmalige Zahlung von 160 Euro.
Bessere Arbeitsbedingungen Neben den Löhnen wurden auch die Arbeitsbedingungen verbessert: Mitarbeiter erhalten zusätzliche Urlaubstage für Nachtschichten sowie eine garantierte Ruhezeit von elf Stunden zwischen zwei Diensten. Die Umsetzzeiten zwischen den Fahrten werden im Durchschnitt sechs Minuten betragen, soweit möglich auch nachts. Zudem sichert die Vereinbarung die Arbeitsplätze bis mindestens 31. März 2028 und präzisiert die Einstufungsregeln für verschiedene Tätigkeiten.
Der Abschluss garantiert, dass es über Ostern zu keinen weiteren Streiks im Nahverkehr kommt. Die Beschäftigten in Brandenburg können sich nun auf schrittweise Gehaltserhöhungen sowie bessere Ruhezeiten und Urlaubsansprüche freuen. Die Vereinbarung gilt bis März 2028 und schafft damit Planungssicherheit für Mitarbeiter und Fahrgäste gleichermaßen.






