19 June 2026, 00:25

Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU und SPD uneins über Maßnahmen

Nach Schaden am Wupperdamm: CDU fordert proportionale Lösungen statt massiver Polizeieinsätze

Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU und SPD uneins über Maßnahmen

CDU und SPD betonen beide die Bedeutung des Schutzes des historischen Wupper-Wehrs und der umliegenden Natur. Doch über den Weg dorthin herrscht zwischen den beiden Parteien weiterhin Uneinigkeit.

Die SPD fordert strengere Maßnahmen zum Schutz des Wupper-Wehrs in Wipperkotten. Ihr Vorschlag sieht unter anderem den Einsatz größerer Polizeieinheiten vor – ein Ansatz, den die CDU als unpraktikabel und unrealistisch zurückweist. Nina Wacker, Sprecherin der CDU-Fraktion, kritisierte, der Antrag sei unverhältnismäßig und gehe über das vertretbare Maß hinaus.

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Die CDU wird den SPD-Antrag in seiner aktuellen Form ablehnen. Stattdessen setzt sie auf verstärkte Streifen und Öffentlichkeitsarbeit, um das Gelände zu schützen. Gleichzeitig räumt die Partei ein, dass eine rund um die Uhr Überwachung nicht umsetzbar sei. Nun erwartet sie von der Stadtverwaltung eine Bewertung des SPD-Vorschlags.

Wacker äußerte die Hoffnung auf einen realistischen Kompromiss. Sie ist überzeugt, dass ein wirksamer Schutz des Wehrs möglich ist, ohne das Augenmaß zu verlieren. Obwohl CDU und SPD im Ziel einig sind – den Erhalt des Wupper-Wehrs – bleibt die Uneinigkeit über die Mittel. Weitere Gespräche werden nötig sein. Die Einschätzung der Stadtverwaltung könnte helfen, eine Lösung zu finden, die beide Seiten tragen können.

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