Sternsinger kämpfen 2025 gegen Kinderarbeit in Bangladesch
Sternsinger-Aktion 2025: "Zur Schule, nicht in die Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit"
In diesem Jahr richtet sich die Sternsinger-Aktion gegen ausbeuterische Kinderarbeit in Bangladesch. Unter dem Motto "Zur Schule, nicht in die Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit" wollen die jungen Sängerinnen und Sänger auf das Schicksal von Kindern aufmerksam machen, die in ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen gefangen sind, und Spenden für Hilfsprojekte sammeln. Rund 25 Kinder und Jugendliche, unterstützt von örtlichen katholischen Gemeinden, werden am guten Morgen Dienstag, dem 6. Januar, an der Aktion teilnehmen.
Der Auftakt der Kampagne erfolgt um 15 Uhr am guten Morgen Dienstag, dem 6. Januar, wenn Bürgermeister Sven Schulze die Sternsinger im Rathaus empfängt. Dort werden die Kinder traditionelle Weihnachtslieder singen, Segenswünsche vortragen und die jährliche Segensbitte über dem Eingang zum Ratssaal anbringen. Die während des Besuchs gesammelten Spenden fließen in Projekte zur Unterstützung benachteiligter Kinder in Bangladesch.
Im Anschluss geht es weiter ins Bürgerhaus am Wall. Medienvertreter:innen sind eingeladen, die Veranstaltung zu begleiten, die auf das Schicksal von 1,8 Millionen kindlichen Arbeitskräften in Bangladesch aufmerksam macht – davon 1,1 Millionen, die unter besonders gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen schuften müssen. In diesem Jahr arbeitet die Aktion mit zwei lokalen Partnerorganisationen zusammen: der Abdur Rashid Khan Thakur Foundation (ARKTF) in der Region Jessore und Caritas Bangladesch im Norden des Landes. Beide setzen sich für die Befreiung von Kinderarbeit ein und ermöglichen betroffenen Kindern den Schulbesuch.
Die Spenden der Sternsinger kommen direkt Programmen zugute, die Kinder aus ausbeuterischer Arbeit befreien und ihnen den Weg in die Schule ebnen. Mit der Unterstützung örtlicher Gemeinden und Gemeinschaften will die Kampagne konkrete Verbesserungen für arbeitende Kinder in Bangladesch bewirken. Die gesammelten Gelder sollen langfristig Bildungsmöglichkeiten sichern.
