Steine auf Gleisen: Zugverkehr zwischen Lüneburg und Deutsch Evern lahmgelegt
Sibilla HartungSteine auf Gleisen: Zugverkehr zwischen Lüneburg und Deutsch Evern lahmgelegt
Zugverkehr zwischen Deutsch Evern und Lüneburg nach Steinwürfen auf Gleise behindert
Nachdem Kinder Steine auf die Gleise gelegt hatten, kam es zu Verspätungen im Zugverkehr zwischen Deutsch Evern und Lüneburg. Die Bundespolizei reagierte umgehend, räumte die Strecke und leitete Ermittlungen ein.
Ein Triebfahrzeugführer hatte zunächst mehrere Kinder in der Nähe der Bahnlinie bemerkt und die Behörden alarmiert. Die Bundespolizei traf mit einem Streifenwagen und Blaulicht schnell am Einsatzort ein, doch als die Beamten eintrafen, waren keine Kinder mehr vor Ort.
Die Polizei entfernte die Steine von den Gleisen und setzte den Zugverkehr vorübergehend aus. Dadurch ergaben sich Verspätungen für Reisende auf der Strecke zwischen Deutsch Evern und Lüneburg. Die Behörden bestätigten später, dass das Ablegen von Gegenständen auf Bahnanlagen eine Straftat mit schweren rechtlichen Konsequenzen darstellt.
Die Bundespolizei warnt seit Langem davor, dass das Betreten von Bahnanlagen äußerst gefährlich ist. Besonders Kinder und Jugendliche erkennen die damit verbundenen Risiken oft nicht. Angesichts der aktuellen Schulferien werden Eltern aufgefordert, mit ihren Kindern über die Gefahren des Spielens in der Nähe von Gleisen zu sprechen.
Laut verfügbaren Unterlagen gab es in den vergangenen zwei Jahren in Deutschland keine vergleichbaren Vorfälle mit Kindern oder Gegenständen auf Bahnstrecken. Die Strecke wurde inzwischen wieder freigegeben, doch der Zwischenfall unterstreicht die anhaltenden Sicherheitsbedenken. Die Polizei betont weiterhin, wie wichtig es ist, sich von Bahnanlagen fernzuhalten. Wer den Zugbetrieb behindert, muss mit rechtlichen Schritten rechnen.






