Staatspreis für Denkmalschutz 2026: Diese Preisträger werden für ihr Engagement geehrt
Gabriel HethurStaatspreis für Denkmalschutz 2026: Diese Preisträger werden für ihr Engagement geehrt
Die Preisträger des Staatspreises für Denkmalschutz 2026 sind von Rainer Robra, Staatsminister und Minister für Kultur, bekannt gegeben worden. Dieser alle zwei Jahre verliehene Preis ist die höchste Auszeichnung des Landes für herausragendes Engagement bei der Bewahrung des kulturellen und historischen Erbes.
Drei Einzelpersonen und ein Verein werden für ihr Engagement geehrt. Guido Schwarzendahl aus Halle (Saale) erhält die Auszeichnung für seinen Einsatz zum Schutz und zur Restaurierung der Architektur von Halle-Neustadt. Gerhard Christ aus Aschersleben wird nach Jahrzehnten ehrenamtlicher Arbeit in der archäologischen Denkmalpflege und Forschung gewürdigt.
Der Gruppenpreis geht an den Verein "Walbecker Geschichte und Heimatpflege e.V.", der sich um die Sanierung des ehemaligen DDR-Beobachtungsturms bei Walbeck verdient gemacht hat – ein bedeutendes lokales Wahrzeichen. Die einzelnen Preisträger erhalten jeweils 2.500 Euro, der Verein wird mit 7.500 Euro ausgezeichnet.
Die offizielle Verleihung findet am 21. April in der Staatskanzlei und im Kulturministerium statt. Die Veranstaltung würdigt all jene, die mit ihrem Wirken bleibende Spuren im Erhalt des kulturellen Erbes der Region hinterlassen haben.
Der Staatspreis für Denkmalschutz unterstreicht die Bedeutung des Schutzes historischer Stätten und Kulturdenkmäler. Die Arbeit der Preisträger stellt sicher, dass zentrale Teile der Landesgeschichte auch für kommende Generationen erlebbar bleiben. Ihre Verdienste werden bei der bevorstehenden Feier in Magdeburg offiziell gewürdigt.






