21 March 2026, 12:25

SPD in Sachsen-Anhalt will mit fairen Löhnen und Entlastungen punkten

Ein historisches Plakat der ersten deutschen Grafschaft Tirol-Karte, das geografische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt, sowie begleitenden Text über die Region und ihre Bewohner.

Willingmann für sozial gerechtes, weltoffenes Sachsen-Anhalt - SPD in Sachsen-Anhalt will mit fairen Löhnen und Entlastungen punkten

Die SPD in Sachsen-Anhalt hat ihr Wahlprogramm für die Landtagswahl am 6. September finalisiert. Spitzenkandidat Armin Willingmann setzt sich für faire Löhne, bezahlbare Lebenshaltungskosten und eine realistische Energiewende ein. Seine Vorschläge stoßen bei den Koalitionspartnern auf Widerstand, zielen aber auf zentrale Wähleranliegen ab.

Im Mittelpunkt von Willingmanns Kampagne stehen wirtschaftliche Gerechtigkeit und soziale Absicherung. Die SPD will die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel senken und die Kinderbetreuung entlasten – inklusive kostenloser Kita-Plätze. Zudem plant die Partei, Schulmaterialien vollständig zu übernehmen, um Chancengleichheit unabhängig vom Einkommen der Familie zu gewährleisten.

Bei Energie und Heizkosten betont Willingmann Bezahlbarkeit und Fairness. Der Wandel dürfe Haushalte und Unternehmen nicht übermäßig belasten, so der SPD-Politiker. Gleichzeitig warnt er davor, mit Billiglöhnen Unternehmen anzulocken, und fordert stattdessen existenzsichernde Einkommen.

Konflikte mit der CDU sind bereits sichtbar. Willingmann lehnt ab, was er als unrealistische Personalplanung bei der Polizei bezeichnet, und plädiert für maßvolle, praxisnahe Lösungen. Zudem kritisiert er die AfD scharf: deren Politik drohe, Fachkräfte aus Sachsen-Anhalt zu vertreiben.

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Am 6. September werden 97 Sitze im Landtag vergeben. Mit ihrem beschlossenen Programm positioniert sich die SPD als Partei, die Entlastung im Alltag und stabile öffentliche Dienstleistungen in den Vordergrund stellt.

Die sozialdemokratischen Pläne zielen auf konkrete Entlastungen – von Lebensmitteln bis zur Kinderbetreuung – und setzen sich zugleich von politischen Konkurrenten ab. Bei einem Wahlsieg will die Partei diese Maßnahmen umsetzen und gleichzeitig eine gesteuerte Energiewende vorantreiben. Der Ausgang hängt von der Wählerresonanz im September ab.

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