Solingens Jahnkampfbahn erhält 1,09 Millionen Euro für dringende Sanierung
Gesa EigenwilligSolingens Jahnkampfbahn erhält 1,09 Millionen Euro für dringende Sanierung
Die Bundesregierung hat 1,09 Millionen Euro für die Sanierung der historischen Jahnkampfbahn im Walder Stadion in Solingen bewilligt. Die Mittel stammen aus dem Programm "Sanierung kommunaler Sportstätten", das Teil einer bundesweiten Initiative zur Aufwertung der lokalen Sportinfrastruktur ist.
Die Entscheidung wurde vom CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt bekannt gegeben, nachdem der Haushaltsausschuss des Bundestags grünes Licht gegeben hatte. Das Projekt soll nicht nur ein bedeutendes Stück Solinger Kulturgeschichte bewahren, sondern auch den Breitensport in der Region stärken.
Die Jahnkampfbahn besitzt für Solingen einen hohen kulturellen Stellenwert – sie ist nicht nur eine Sportstätte, sondern auch ein Identitätssymbol der Stadt. Durch die Sanierung soll ihre Zukunft gesichert und der Erhalt als Trainings- und Wettkampfstätte für Athleten und Vereine langfristig gewährleistet werden.
Die Förderung ist Teil der sogenannten "Sport-Milliarde", mit der Kommunen entlastet und die Lebensqualität vor Ort verbessert werden soll. Allerdings übersteigt die Nachfrage bei Weitem das verfügbare Budget: Die Anträge übertreffen die bereitgestellten Mittel um das 23-Fache. Mehrere Projekte im Bergischen Städtedreieck, darunter auch einige aus Solingen, waren in der ersten Runde zunächst leer ausgegangen.
Nun wird eine zweite Förderrunde vorbereitet, die den bisher nicht berücksichtigten Kommunen eine weitere Chance bietet. Parallel dazu hat die Bundesregierung ein separates Programm in Höhe von 250 Millionen Euro aufgelegt – das erste seiner Art – zur Sanierung öffentlicher Schwimmbäder in ganz Deutschland.
Hinter der Initiative steht eine langfristige Strategie, die Sportinfrastruktur in Deutschland nachhaltig zu stärken. Durch die Modernisierung veralteter Anlagen soll der Zugang zu hochwertigen Sportstätten auch für kommende Generationen gesichert werden.
Mit den 1,09 Millionen Euro wird nicht nur eine historische Laufbahn restauriert, sondern auch ihre weitere Nutzung für den lokalen Sport ermöglicht. Dank zusätzlicher Förderrunden könnten bald weitere Kommunen von ähnlichen Maßnahmen profitieren. Zudem markiert das Programm die erste bundesweite Investition in öffentliche Schwimmbäder – ein Zeichen für das verstärkte Engagement im Bereich der Sportinfrastruktur.






