09 May 2026, 00:28

Solingen gibt 82.234 Euro für akute Sicherheitsmängel in der Eissporthalle frei

Großes Innen-Eisstadion mit zahlreichen Menschen auf dem Eis, umgeben von Sitzplätzen, Geländern, Brettern, Beleuchtungskörpern und konstruktiven Elementen, mit einer Wand im Hintergrund.

Solingen gibt 82.234 Euro für akute Sicherheitsmängel in der Eissporthalle frei

Solingens Finanzausschuss bewilligt 82.234 Euro für dringende Sicherheitsmängel in der Eissporthalle

Der Finanzausschuss der Stadt Solingen hat Notfallmittel in Höhe von 82.234 Euro freigegeben, um akute Sicherheitsprobleme in der städtischen Eissporthalle zu beheben. Die Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, an dem die Anlage aufgrund ihres zunehmend maroden Zustands wachsende Sorgen auslöst. Die lokale Wählergruppe SG zukunft. begrüßt zwar den Schritt, stellt jedoch die langfristigen Auswirkungen infrage.

Die neu bereitgestellten Gelder sollen unmittelbarer Gefahren Herr werden und den Betrieb der Eisbahn aufrechterhalten. Doch nach Ansicht von SG zukunft. kämpft der Betreiber mit Herausforderungen, die weit über seine finanziellen Möglichkeiten hinausgehen – bedingt durch den desolaten Bauzustand der Halle. Die Vereinigung besteht darauf, dass vor der Mittelvergabe eine gründlichere bauliche und technische Prüfung hätte erfolgen müssen.

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Gleichzeitig warnt die Gruppe, dass in Zukunft deutlich höhere Investitionen nötig sein dürften. Erste Schätzungen gehen von bis zu 4,8 Millionen Euro für eine Komplettsanierung aus. Um eine bessere Planung voranzutreiben, will SG zukunft. der Stadtverwaltung eine Liste mit Fragen vorlegen, um genauere Angaben zum Zustand der Eisbahn und den finanziellen Erfordernissen zu erhalten.

Über die unmittelbaren Sicherheitsmaßnahmen hinaus fordert die Vereinigung eine nachhaltige Erhaltungsstrategie, die auch wirtschaftlich tragfähig ist. Ihr Ziel ist es, Steuergelder sinnvoll einzusetzen und kurzfristige Lösungen zu vermeiden, die die grundlegenden Probleme nicht angehen. Bisher fehle es an einem langfristigen Konzept, so die Kritik – zudem werde infrage gestellt, ob die aktuellen Mittel mit den übergeordneten Zielen für die Anlage im Einklang stehen.

Obwohl die Notfallgelder vorerst Entlastung bringen, bleibt die Zukunft der Eissporthalle ungewiss. Weitere Investitionen werden nötig sein, um den langfristigen Betrieb zu sichern. Nun wird erwartet, dass die Stadtverwaltung auf die Forderungen von SG zukunft. nach mehr Transparenz und einem strukturierten Sanierungsplan reagiert.

Quelle