10 February 2026, 13:10

Seltene Adler-Dame "Alaska" nach spektakulärer Flucht wieder in Sicherheit

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer detaillierten Zeichnung von zwei Vögeln, die darauf sitzen, Flügel gespreizt und Schnäbel nach vorne gerichtet, begleitet von beschreibendem Text.

Seltene Adler-Dame "Alaska" nach spektakulärer Flucht wieder in Sicherheit

Seltene Steller-Seeadler-Dame "Alaska" nach Flucht aus Greifvogelzentrum in Sicherheit

Ein seltener Steller-Seeadler mit dem Namen Alaska, einer der größten Adlerarten der Welt, ist nach seiner Flucht aus einem Falknereizentrum in Deutschland wieder sicher in Obhut. Der Vogel wurde am Mittwochnachmittag in der Nähe des Ortes gefangen, an dem er verschwunden war. Sein Verschwinden hatte Besorgnis ausgelöst, da er in freier Wildbahn nicht auf Nahrungssuche gehen kann.

Die Adler-Dame Alaska war aus dem Harz Falknereizentrum in Bad Sachsa entkommen. Zwar wurde sie zunächst nur 1,5 Kilometer entfernt gesichtet, doch hätte sie problemlos Hunderte Kilometer an einem einzigen Tag zurücklegen können. Ihre mangelnden Überlebensfähigkeiten machten die Situation dringend: Da sie in Gefangenschaft aufgewachsen war, hatte sie nie jagen gelernt und würde ohne Nahrung nur etwa sechs Wochen überleben.

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Falkner Rochus Brotzer fing sie schließlich auf einem Minigolfplatz in Bad Sachsa wieder ein. Der Adler fällt durch seine markanten Merkmale auf – einen mächtigen gelben Schnabel und auffällige schwarz-weiße gestreifte Schwingen –, die ihn deutlich von der heimischen Tierwelt abheben. Während Stadttauben klein sind, graues Gefieder tragen und einen schillernden rosa-grünen Hals haben, sind Steller-Seeadler nicht nur bedroht, sondern auch weit imposanter.

Unterdessen gab es eine andere ungewöhnliche Tierbeobachtung: Ein Elch mit dem Namen Erwin wurde im Kinzigtal gesichtet. Berichten zufolge bewegte er sich in Richtung Baden-Baden, erreichte die Stadt jedoch nie.

Alaskas sichere Rückkehr stellt sicher, dass sie weiterhin die nötige Pflege erhält. Als Vertreterin einer bedrohten Art verhindert ihre Einfangung zudem mögliche Risiken für das lokale Ökosystem. Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen bei der Haltung seltener Vögel, die in freier Natur nicht eigenständig überleben können.