Schuster fordert mehr Zivilschutz im neuen Wehrdienstmodell der Bundesregierung
Gabriel HethurSchuster fordert mehr Zivilschutz im neuen Wehrdienstmodell der Bundesregierung
Sachsens Innenminister Schuster fordert stärkere Betonung des Zivilschutzes in Wehrdienst-Debatte
Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) fordert eine stärkere Ausrichtung auf den Zivilschutz in der Diskussion um den neuen Wehrdienst. „Mit dem zivilen Wehrersatzdienst könnten jährlich tausende zusätzliche Kräfte für den Bevölkerungsschutz und damit auch für den Zivilschutz mobilisiert werden“, sagte Staatsminister Schuster den Tageszeitungen der Funke-Mediengruppe. „Wir hätten die freiwilligen Organisationen, die Rettungsdienste, die Feuerwehren und das THW mit [...]“
16. November 2025, 08:18 Uhr
Stichworte: Politik und Gesetzgebung, Innenpolitik
Die Bundesregierung hat einen Kompromissvorschlag für ein neues Wehrdienstmodell in Deutschland vorgelegt. Der Plan sieht eine Meldepflicht für junge Männer vor und setzt Ausbauziele für die kommenden Jahre fest. Unterdessen plädiert Sachsens Innenminister Armin Schuster für eine stärkere Einbindung des Zivilschutzes in die Debatte.
Nach dem neuen Konzept müssen sich junge Männer zwar registrieren lassen, eine unmittelbare Dienstpflicht besteht jedoch nicht. Stattdessen könnte eine „bedarfsabhängige Wehrpflicht“ aktiviert werden, falls die Sollstärken der Truppe nicht erreicht werden. Dafür wäre eine zusätzliche Abstimmung im Bundestag erforderlich.
Der Regierungsplan führt zwar eine Registrierungspflicht ein, verzichtet aber auf eine sofortige Wehrpflicht. Sollten die Personalziele verfehlt werden, könnte eine zweite Bundestagsabstimmung die allgemeine Dienstpflicht auslösen. Die Reformen, sofern sie verabschiedet werden, würden in den nächsten Jahren eine Vielzahl von Sicherheits- und Zivilschutzbehörden stärken.
