17 January 2026, 13:47

Schneemangel im Erzgebirge: Nur noch Eibenstock und Altenberg halten den Skibetrieb aufrecht

Eine Gruppe von Menschen fährt auf Skiern eine schneebedeckte Abfahrt hinunter, umgeben von Bäumen und Bergen, mit Text am unteren Bildrand.

Frosttage stoppen Wintersport im Erzgebirge - Schneemangel im Erzgebirge: Nur noch Eibenstock und Altenberg halten den Skibetrieb aufrecht

Wintersport im Erzgebirge leidet unter Schneemangel durch mildes Wetter

Die Wintersportregion Erzgebirge kämpft mit Rückschlägen, da mildes Wetter den Schnee schmelzen lässt. Mehrere Skigebiete haben ihren Betrieb eingestellt oder eingeschränkt – nur wenige Angebote bleiben für Sportbegeisterte offen. Die beliebte Loipe Kammloipe, eine der bekanntesten Langlaufstrecken der Region, ist aufgrund der Tauwetterperiode nur noch teilweise nutzbar.

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Die Kammloipe, die sich durch das Erzgebirge und das Vogtland zieht, hat einen Großteil ihrer Schneedecke verloren. Was übrig bleibt, ist dünn und vereist, sodass klassisches Skilanglaufen kaum noch möglich ist. Aktuell ist auf dem Abschnitt bei Johanngeorgenstadt nur noch Skikwandern möglich.

In höheren Lagen hat das Skigebiet am Fichtelberg seinen Hauptlift geschlossen. Einzige noch befahrbare Abfahrt ist die Himmelsleiter, die Downhill-Skifahrern nur eingeschränkte Möglichkeiten bietet. Die Skigebiete in Eibenstock und Altenberg halten ihren Betrieb dagegen aufrecht und ermöglichen trotz der warmen Bedingungen noch Skifahren. Die ungewöhnlich milden Temperaturen zwingen die Region zu weitreichenden Anpassungen: Skilifte und Pisten, die normalerweise im Winter gut besucht sind, mussten schließen oder ihren Service reduzieren. In den Berichten über die Betriebseinschränkungen wurden keine Verantwortlichen namentlich genannt.

Mit der fortschreitenden Schneeschmelze beschränkt sich der Wintersport im Erzgebirge nun auf wenige Standorte. Eibenstock und Altenberg bleiben die Hauptziele für Skifahrer, während die Kammloipe nur noch begrenzt zugänglich ist. Die Situation zeigt, wie anfällig der Wintertourismus in der Region für wetterbedingte Veränderungen ist.