10 December 2025, 14:04

Sachsen verändert sich: Jeder neunte Einwohner hat heute Migrationshintergrund

Ein Zug fährt durch einen Tunnel mit Gebäuden im Hintergrund.

Studie: Elf Prozent der Sachsen mit Migrationshintergrund - Sachsen verändert sich: Jeder neunte Einwohner hat heute Migrationshintergrund

Studie: Elf Prozent der Sachsen haben Migrationshintergrund

Teaser: Studie: Elf Prozent der Sachsen mit Migrationshintergrund

Vorspann: Studie: Elf Prozent der Sachsen mit Migrationshintergrund

Artikeltext: Die Bevölkerung Sachsens mit Migrationshintergrund hat sich seit 2011 verdreifacht und umfasste 2023 rund 450.000 Menschen. Damit macht diese Gruppe mittlerweile elf Prozent der Einwohner des Freistaats aus, wobei Geflüchtete einen beträchtlichen Anteil ausmachen. Doch Verzögerungen bei Integrationskursen und begrenzte soziale Kontakte bleiben zentrale Herausforderungen für Neuankömmlinge.

Zu den größten Zuzugsgruppen der letzten Jahre zählen Syrer (11,7 Prozent), Polen (8,1 Prozent) und Russen (5,7 Prozent). Ukrainer stellen inzwischen die größte einzelne Geflüchtetengruppe dar, während fast 30 Prozent aller Migranten aus EU-Ländern stammen. Viele der Neuankömmlinge sind dabei deutlich jünger als die einheimische Bevölkerung und schließen Lücken in Branchen wie dem Gesundheitswesen, wo Fachkräftemangel herrscht.

Da Zuwanderung für die sächsische Arbeitswelt und Demografie eine entscheidende Rolle spielt, wird die Bewältigung von Integrationsverzögerungen und sozialen Spaltungen immer dringlicher. Wie es dem Freistaat gelingt, seine migrantische Bevölkerung zu halten und zu unterstützen, wird in den kommenden Jahren die Chancen in Bildung, Beschäftigung und gesellschaftlichem Zusammenhalt prägen.

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