Sachsen stärkt Opferhilfe: Neue Beratungsstelle gegen rechtsextreme Gewalt in Bautzen

Gabriel Hethur
Gabriel Hethur
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Ein Kreis mit "Gemeinschaftsverantwortung" in der Mitte, umgeben von drei überlappenden Kreisen, die durch Pfeile verbunden sind, alles in fetter, heller und leuchtender Farbe.Gabriel Hethur

Sachsens Demokratiezentrum eröffnet neues Zentrum in Bautzen - Sachsen stärkt Opferhilfe: Neue Beratungsstelle gegen rechtsextreme Gewalt in Bautzen

Sachsen baut seine Unterstützung für Opfer rechtsextremer Gewalt aus und eröffnet eine neue Beratungsstelle in Bautzen. Die Initiative, die von Ministerin Petra Köpping (SPD) angekündigt wurde, soll Betroffenen von Rassismus, Antisemitismus und anderen Formen von Feindseligkeit professionelle Hilfe bieten. Die Einrichtung soll bis 2025 im Rahmen der Arbeit des Sächsischen Demokratiezentrums ihre Türen öffnen.

Das Sächsische Demokratiezentrum hat die Pläne für die zusätzliche Beratungsstelle in Bautzen bestätigt. Der neue Standort wird sich auf die Betreuung von Opfern rechtsextremer Gewalt, rassistischer Übergriffe und antisemitischer Vorfälle konzentrieren. Ministerin Petra Köpping gab den Start der Initiative offiziell bekannt.

Ziel des Zentrums ist es, Betroffenen schnell und fachkundig zur Seite zu stehen. Neben persönlichen Beratungsangeboten vor Ort werden auch mobile Sprechstunden und Präventionsprogramme an Schulen angeboten. Diese Maßnahmen sollen insbesondere jenen helfen, die über herkömmliche Wege nur schwer Zugang zu Unterstützung finden.

Die Bautzener Einrichtung ergänzt bestehende Angebote in der Region und stärkt so das sächsische Hilfenetzwerk. Die Initiative ist eine Reaktion auf die anhaltende Besorgnis über zunehmende Feindseligkeit gegenüber marginalisierten Gruppen im gesamten Bundesland.

Das neue Zentrum wird Sachsens Fähigkeit verbessern, Opfern extremistischer Gewalt beizustehen. Ab 2025 haben Bewohner Bautzens und der umliegenden Gebiete Zugang zu spezialisierter Beratung und mobilen Unterstützungsangeboten. Die Erweiterung unterstreicht das umfassende Engagement des Landes im Kampf gegen Diskriminierung und zum Schutz gefährdeter Gemeinschaften.