Sachsen setzt auf Vorsorge: Neue Strategie gegen Klimawandel-Folgen bis 2025
Senta ScheelRegierung entwickelt Strategie gegen den Klimawandel - Sachsen setzt auf Vorsorge: Neue Strategie gegen Klimawandel-Folgen bis 2025
Die sächsische Landesregierung ergreift Maßnahmen, um sich auf den Klimawandel vorzubereiten. Eine neue Strategie setzt dabei auf Vorsorge statt auf die Beseitigung von Schäden nach Extremwetterereignissen. Der Plan folgt einer gesetzlichen Verpflichtung, wonach alle Bundesländer bis 2027 Anpassungsmaßnahmen entwickeln müssen.
Der Ministerrat hat einen Beschluss zur Ausarbeitung einer Klimawandel-Anpassungsstrategie gefasst. Dies geschieht vor dem Hintergrund steigender Temperaturen und häufigerer Starkregenfälle in Sachsen. Bis Ende 2025 soll eine detaillierte Liste mit konkreten Maßnahmen zur Umsetzung vorliegen.
Fachleute werden Klimarisiken in 16 zentralen Bereichen analysieren, darunter die menschliche Gesundheit, die Wasserversorgung, die Landwirtschaft und der Katastrophenschutz. Weitere untersuchte Sektoren sind Verkehr, Energie, Tourismus sowie soziale Unterstützung für besonders gefährdete Gruppen. Für den 28. Oktober ist ein spezieller "Fachkongress Klimawandel-Anpassung" geplant, bei dem Expertinnen und Experten zusammenkommen, um Erkenntnisse und Lösungsansätze zu diskutieren. Auch die Kommunen werden im Rahmen der Gesamtstrategie eigene Anpassungspläne erstellen müssen.
Ziel der Strategie ist es, Sachsens Infrastruktur, Wirtschaft und Bevölkerung vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Die Behörden werden die Risikoanalysen als Grundlage für künftige Entscheidungen nutzen. Die finalen Maßnahmen sollen bis Ende 2025 mit den lokalen Behörden und der Öffentlichkeit geteilt werden.
