Sachsen setzt auf Drohnen und Kameras gegen Handy am Steuer
Sachsen will Handyverbot am Steuer mit Kameras und Drohnen durchsetzen
Geplante Novelle des Sächsischen Polizeigesetzes soll moderne Überwachungstechnik im Straßenverkehr ermöglichen und Autofahrer disziplinieren.
- November 2025, 19:17 Uhr
Sachsen treibt neue Regelungen voran, um gegen Autofahrer vorzugehen, die ohne Freisprecheinrichtung am Steuer telefonieren. Die geplante Reform soll es der Polizei ermöglichen, moderne Überwachungstechnik einzusetzen, um Verstöße effizienter zu ahnden. Die Behörden erhoffen sich davon eine stärkere Abschreckungswirkung gegen Ablenkung im Straßenverkehr.
Der Entwurf zur Änderung des Polizeivollzugsgesetzes sieht vor, dass Behörden technische Hilfsmittel wie Kameras und Drohnen einsetzen dürfen. Damit könnten Fahrzeuge, Kennzeichen, Fahrtrichtung, Uhrzeit und Ort erfasst werden – inklusive Aufnahmen der Fahrer. Datenschutzbestimmungen sollen weiterhin den Schutz persönlicher Daten gewährleisten.
Wird die Reform verabschiedet, stünde der sächsischen Polizei ein erweitertes Instrumentarium zur Überwachung des Verkehrs und zur Ahndung von Verkehrsverstößen zur Verfügung. Im Mittelpunkt steht die Verbesserung der Kontrollen bei gleichzeitiger Wahrung des Datenschutzes. Bisher hat das Innenministerium noch keine konkreten Technologien jenseits des im Entwurf skizzierten Rahmens bekannt gegeben.
