Sachsen glänzt mit sechs Exzellenzclustern und 200 Millionen Euro Forschungsförderung
Senta ScheelSachsen will mit Spitzenforschung weiter punkten - Sachsen glänzt mit sechs Exzellenzclustern und 200 Millionen Euro Forschungsförderung
Sachsen festigt seinen Ruf als führender Forschungsstandort: Die Zahl der Exzellenzcluster im Bundesland steigt von drei auf sechs. Mit der jüngsten Runde der Exzellenzstrategie erhalten die Universitäten der Region neue Fördergelder und Anerkennung. Zwei der neu hinzugekommenen Cluster widmen sich drängenden globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel und der Ressourcenknappheit.
Der Erfolg katapultiert die TU Dresden zudem in die Spitzengruppe der deutschen Forschungsuniversitäten – mit rund 200 Millionen Euro Bundesförderung für die nächsten sieben Jahre.
Die TU Dresden beherbergt nun fünf Exzellenzcluster und liegt damit auf Platz drei der besten Universitäten Deutschlands, hinter Tübingen und Bonn. Drei bestehende Cluster wurden bestätigt, zwei neue kamen hinzu: REC2 erforscht nachhaltige Methoden für die Elektronikproduktion, während sich Care mit klimaneutralen Baustoffen und -techniken beschäftigt.
Die Universität Leipzig feiert unterdessen ihren ersten Exzellenzcluster-Erfolg mit dem Leipziger Zentrum für Metabolismusforschung. Unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Hrabě de Angelis untersucht das Zentrum die individuellen Ursachen häufiger Stoffwechselerkrankungen, um präzisere und maßgeschneiderte Therapien zu entwickeln. Der Cluster Atmende Natur verpasste diesmal die Förderung, will sich aber in der nächsten Runde erneut bewerben.
Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) bezeichnete die Ergebnisse als „großen Erfolg“ und betonte, die zusätzlichen Cluster würden die langfristige Spitzenposition des Landes in der Wissenschaftsförderung sichern. Die ab 2026 fließenden Mittel setzen sich aus Bundes- und Landeszuschüssen zusammen und garantieren eine stabile Finanzierung der Projekte.
Mit nun sechs Exzellenzclustern und 200 Millionen Euro Bundesförderung über sieben Jahre adressieren Sachsens Universitäten zentrale Zukunftsthemen: Die TU Dresden forscht zu Nachhaltigkeit in Elektronik und Bauwesen, Leipzig zu metabolischer Gesundheit. Beide Hochschulen sind damit besser aufgestellt, um Lösungen für globale und medizinische Herausforderungen voranzutreiben.
