Sachsen glänzt beim bundesweiten Warntag mit neuer Warntechnologie
Senta ScheelSachsen glänzt beim bundesweiten Warntag mit neuer Warntechnologie
Deutschland führt jährlichen bundesweiten Warntag durch – Sachsen erfolgreich dabei
Am 11. September 2025 hat Deutschland seinen jährlichen bundesweiten Warntag durchgeführt. Bei der Übung wurde überprüft, wie zuverlässig die verschiedenen Warnsysteme in Notfällen funktionieren. Sachsen beteiligte sich in vollem Umfang und setzte dabei sowohl neue als auch bestehende Technologien ein, um die Testwarnung zu verbreiten.
Um 11:00 Uhr heulten bundesweit Sirenen, unterbrachen Fernseh- und Radiosender ihre Programme, und Mobilfunkwarnungen wurden verschickt. Erstmals waren in Sachsen auch Digitalradios mit der Automatischen Sicherheitsalarm-Technologie (ASA) in den Test einbezogen. Über 90 Prozent der rund 3.400 Sirenen im Freistaat ertönten wie vorgesehen.
Die Warnung dauerte 45 Minuten, bevor um 11:45 Uhr auf den meisten Kanälen die Entwarnung gegeben wurde. Zu den weiteren genutzten Instrumenten zählten Cell-Broadcast-Nachrichten, Warn-Apps, Aktualisierungen in sozialen Medien sowie digitale Stadtinformationsanzeigen. Staatsminister Armin Schuster bestätigte später, dass die sächsischen Systeme während der Übung zuverlässig funktioniert hätten. Der seit Dezember 2024 amtierende sächsische Innenminister Wolfgang Schürer leitete die Auswertung des Tests.
Bürgerinnen und Bürger waren aufgerufen, ihre Erfahrungen bis zum 18. September 2025 über die Website www.warntag-umfrage.de zu melden. Der nächste bundesweite Warntag ist für den 10. September 2026, den zweiten Donnerstag des Monats, geplant.
Die Übung bestätigte, dass die Warninfrastruktur Sachsens – einschließlich der neuen ASA-fähigen Radios – effektiv arbeitet. Das Feedback der Bevölkerung soll helfen, künftige Tests weiter zu verbessern. Die Ergebnisse fließen in die Vorbereitungen für den Warntag 2026 ein.
