01 February 2026, 13:00

Sachsen führt Bundesländerindex 2026 an – doch Fachkräftemangel droht

Eine alte Werbung für die Louis Eilers Hannover-Herrenhausen-Fabrik, die das Fabrikgebäude mit Textüberblattung zeigt.

Sachsen führt Bundesländerindex 2026 an – doch Fachkräftemangel droht

Sachsen hat im Bundesländerindex für Familienunternehmen 2026 eine führende Position errungen. Dieser Erfolg unterstreicht den wachsenden Ruf der Region als starker Wirtschaftsstandort in Ostdeutschland. Wirtschaftsminister Dirk Panther wertet das Ergebnis als Beleg dafür, dass sich die bisherigen Anstrengungen auszahlen.

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Die Studie stuft Sachsen als einen der Spitzenreiter ein und verschafft Unternehmen vor Ort damit mehr Planungssicherheit. Die Betriebe vertrauen zunehmend auf die Region als stabilen Standort für Wachstum. Auch für Beschäftigte und junge Fachkräfte wird der Freistaat durch den Erfolg attraktiver – sowohl als Lebens- als auch als Arbeitsort.

Zu Sachsens Stärken zählen eine solide industrielle Basis, gut etablierte Netzwerke und ein verlässliches Finanzierungsumfeld. Diese Faktoren helfen dem Land, im Wettbewerb um Investitionen und Fachkräfte mit anderen Regionen mitzuhalten. Dennoch warnt Minister Panther, dass anhaltende Bemühungen nötig seien, um die Position zu halten.

Der Bericht verweist zudem auf den steigenden internationalen Wettbewerb. Sachsen sieht sich zunehmend im direkten Vergleich mit globalen Wirtschaftsregionen im Kampf um Unternehmen und qualifizierte Arbeitskräfte. Panther betont die Notwendigkeit von Realismus und fordert, den Fokus weiter auf die Sicherung von Fachkräften, die Verbesserung der Bildung und Investitionen in Innovation zu legen.

Trotz der positiven Platzierung liegen jedoch keine konkreten Daten zur wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit Sachsens in den vergangenen fünf Jahren vor. Unklar bleibt etwa, wie sich die Ansiedlung von Familienunternehmen oder die allgemeine Standortattraktivität entwickelt haben.

Der Spitzenplatz im Index 2026 festigt Sachsens Rolle als wirtschaftlicher Vorreiter in Ostdeutschland. Dennoch bleiben Herausforderungen – insbesondere bei der Fachkräftesicherung und im Wettbewerb mit internationalen Konkurrenten. Nun gilt es, den aktuellen Erfolg zu nutzen, um langfristiges Wachstum und Stabilität zu sichern.