Sachsen-Anhalt fast flächendeckend mit schnellem Internet versorgt
Sachsen-Anhalt macht große Fortschritte beim Ausbau der digitalen Infrastruktur
Ein aktueller Bericht zeigt: Fast alle Haushalte in Sachsen-Anhalt verfügen mittlerweile über schnelles Internet – 93,08 Prozent erreichen Geschwindigkeiten von mindestens 100 Mbit pro Sekunde. Durch den konsequenten Ausbau der Netze konnte die Zahl der unterversorgten Gebiete deutlich reduziert werden.
Der Breitbandausbau im Land läuft bereits seit über einem Jahrzehnt auf Hochtouren. Seit 2008 hat Sachsen-Anhalt rund 500 Millionen Euro aus EU-, Bundes- und Landesmitteln in den Netzausbau investiert. Auch private Unternehmen haben eine zentrale Rolle gespielt: Mehr als 30 Telekommunikationsfirmen trugen zum Wachstum der Infrastruktur bei.
Besonders stark zugelegt hat der Ausbau von Glasfaseranschlüssen. Der Anteil der Haushalte mit Glasfaser bis ins Gebäude oder bis in die Wohnung (FTTB/H) stieg von 13,07 auf 48,74 Prozent. Gleichzeitig verdoppelte sich nahezu der Anteil der Haushalte mit ultraschnellen 1-Gbit/s-Anschlüssen – von 25,96 auf 65,37 Prozent.
Durch die Modernisierung wurden langsame Internetzonen fast vollständig beseitigt. Gebiete mit Geschwindigkeiten unter 30 Mbit/s – sogenannte „weiße Flecken“ – sanken von knapp neun auf unter drei Prozent. Heute können rund 1,1 Millionen Haushalte, also 97,53 Prozent aller Wohnungen, mindestens 30 Mbit/s nutzen.
Die Kombination aus öffentlichen Fördermitteln und privaten Investitionen hat den Internetzugang in Sachsen-Anhalt grundlegend verbessert. Mit höheren Geschwindigkeiten und flächendeckender Versorgung haben immer weniger Haushalte mit Connectivity-Problemen zu kämpfen. Die laufenden Bemühungen zielen darauf ab, die letzten Lücken in der digitalen Infrastruktur zu schließen.






