Sachsen: 3,4-Millionen-Euro-Geldwäsche durch Briefkastenfirmen aufgedeckt
Gabriel Hethur54-Jähriger aus Sachsen soll mindestens 3,4 Millionen Euro gewaschen haben - Sachsen: 3,4-Millionen-Euro-Geldwäsche durch Briefkastenfirmen aufgedeckt
54-Jähriger aus Sachsen soll mindestens 3,4 Millionen Euro gewaschen haben
54-Jähriger aus Sachsen soll mindestens 3,4 Millionen Euro gewaschen haben
54-Jähriger aus Sachsen soll mindestens 3,4 Millionen Euro gewaschen haben
- Dezember 2025, 09:08 Uhr
Ein 54-jähriger Mann aus Sachsen ist unter dem Verdacht festgenommen worden, mindestens 3,4 Millionen Euro über ein Geflecht aus Briefkastenfirmen zu waschen. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Chemnitz gaben die Festnahme am Mittwoch bekannt und werfen ihm sowie zwei Angehörigen vor, seit 2019 organisierte Geldwäsche betrieben zu haben.
Der Beschuldigte soll gemeinsam mit seinen 27- und 79-jährigen Komplizen Erlöse aus kriminellen Machenschaften verschiedener Banden "gereinigt" haben. Den Ermittlern zufolge verschleierten die drei sowohl die Herkunft als auch den Verbleib der Gelder, um sie als legale Geschäftsvorgänge erscheinen zu lassen. Ihr Netzwerk umfasste mindestens 16 Briefkastenfirmen, teilweise mit Strohmännern als vorgeschobene Geschäftsführer, um die wahren Eigentümer zu verschleiern.
Im Mittelpunkt des Falls steht eine über Jahre hinweg betriebene, komplexe Geldwäscheoperation. Ob mit weiteren Festnahmen zu rechnen ist, ließen die Behörden bisher offen. Die Ermittlungen dauern an.
