11 December 2025, 02:48

Sachsen: 3,4-Millionen-Euro-Geldwäsche durch Briefkastenfirmen aufgedeckt

Ein Marktplatz mit Schals zum Verkauf und einigen Menschen.

54-Jähriger aus Sachsen soll mindestens 3,4 Millionen Euro gewaschen haben - Sachsen: 3,4-Millionen-Euro-Geldwäsche durch Briefkastenfirmen aufgedeckt

54-Jähriger aus Sachsen soll mindestens 3,4 Millionen Euro gewaschen haben

54-Jähriger aus Sachsen soll mindestens 3,4 Millionen Euro gewaschen haben

54-Jähriger aus Sachsen soll mindestens 3,4 Millionen Euro gewaschen haben

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
  1. Dezember 2025, 09:08 Uhr

Ein 54-jähriger Mann aus Sachsen ist unter dem Verdacht festgenommen worden, mindestens 3,4 Millionen Euro über ein Geflecht aus Briefkastenfirmen zu waschen. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Chemnitz gaben die Festnahme am Mittwoch bekannt und werfen ihm sowie zwei Angehörigen vor, seit 2019 organisierte Geldwäsche betrieben zu haben.

Der Beschuldigte soll gemeinsam mit seinen 27- und 79-jährigen Komplizen Erlöse aus kriminellen Machenschaften verschiedener Banden "gereinigt" haben. Den Ermittlern zufolge verschleierten die drei sowohl die Herkunft als auch den Verbleib der Gelder, um sie als legale Geschäftsvorgänge erscheinen zu lassen. Ihr Netzwerk umfasste mindestens 16 Briefkastenfirmen, teilweise mit Strohmännern als vorgeschobene Geschäftsführer, um die wahren Eigentümer zu verschleiern.

Im Mittelpunkt des Falls steht eine über Jahre hinweg betriebene, komplexe Geldwäscheoperation. Ob mit weiteren Festnahmen zu rechnen ist, ließen die Behörden bisher offen. Die Ermittlungen dauern an.