Sabotage auf Schienen: Aluminiumleiter gefährdet Zugverkehr zwischen Zittau und Cottbus
Senta ScheelSabotage auf Schienen: Aluminiumleiter gefährdet Zugverkehr zwischen Zittau und Cottbus
Mögliche Gefährdung des Bahnverkehrs: Aluminiumleiter auf Gleisen zwischen Zittau und Cottbus
Eine Aluminiumleiter wurde vorsätzlich auf den Gleisen zwischen Zittau und Cottbus platziert, woraufhin ein Zug darüberfuhr. Der Vorfall ereignete sich am 18. September 2024 in der Nähe von Görlitz und löste umgehend polizeiliche Ermittlungen aus. Die Behörden gehen von einer möglichen Gefährdung des Bahnverkehrs aus.
Die vier Meter lange Leiter wurde unter einer Eisenbahnbrücke in der Nähe des Görlitzer Weinbergs, unweit der Siedlung Sonnenland, entdeckt. Ein Zug der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH überrollte das Hindernis während der Fahrt. Bisher liegt keine Bestätigung vor, ob der Zug dabei beschädigt wurde.
Unklar bleibt der Zeitraum zwischen dem möglichen Diebstahl der Leiter und ihrer Platzierung auf den Gleisen. Bislang gibt es keine Tatverdächtigen. Die Ermittlungen führt das Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf, das die Bevölkerung um Mithilfe bittet. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Nummer 03581 - 3626 - 0 zu melden. Medienanfragen richten Sie bitte an den Sprecher Michael Engler unter 0 35 81 - 3626-6110 oder per E-Mail an [email protected].
Die Ermittler arbeiten weiterhin daran, zu klären, wie die Leiter auf die Gleise gelangt ist. Die Polizei ruft Zeugen auf, sich mit Informationen zu melden, die zur Aufklärung des Hergangs beitragen könnten. Der Fall wird weiterhin unter dem Verdacht der Gefährdung der Bahnsicherheit bearbeitet.
