Sabine Zimmermann verlässt Politik – und übt harte **Kritik** an Deutschlands politischer Kultur
Senta ScheelBSW-Fraktionsvorsitzende kritisiert Zustand der politischen Kultur - Sabine Zimmermann verlässt Politik – und übt harte **Kritik** an Deutschlands politischer Kultur
BSW-Fraktionsvorsitzende kritisiert Zustand der politischen Kultur
Sabine Zimmermann, Spitzenpolitikerin des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), hat im sächsischen Landtag ihre Abschiedsrede gehalten. Die langjährige Politikerin kündigte ihren Rückzug aus der Politik an – begründet mit gesundheitlichen Gründen. In ihren letzten Worten übte sie scharfe Kritik am aktuellen Zustand der politischen Kultur in Deutschland.
Sabine Zimmermann begann ihre politische Laufbahn nach der Wiedervereinigung, zunächst als Gewerkschafterin und SPD-Mitglied. Später wechselte sie zur Partei Die Linke, wo sie als Bundestagsabgeordnete den Vorsitz im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend innehatte. 2023 verließ sie Die Linke, um das BSW mitzugünden. Bis September 2025 führte sie den sächsischen Landesverband und die Fraktion der Partei.
Mit ihrem Abschied endet eine lange politische Karriere, die mehrere Parteien prägte. Ihre Kritik spiegelt eine wachsende Unzufriedenheit mit der politischen Entwicklung Deutschlands wider. Für das BSW in Sachsen verliert die Partei damit eine ihrer Gründungsfiguren.
