16 April 2026, 02:25

Russisch-deutsche Kultur erlebt digitalen Aufschwung trotz Pandemie

Schwarzes und weißes Plakat mit einem detaillierten 19. Jahrhundert-Karte des Russischen Reiches mit beschrifteten Städten, Dörfern und geografischen Merkmalen, begleitet von Text, der zusätzliche Informationen liefert.

Russisch-deutsche Kultur erlebt digitalen Aufschwung trotz Pandemie

Russisch-deutsche Kultur gewinnt an Sichtbarkeit

In den letzten Jahren hat die russisch-deutsche Kultur zunehmend an Bedeutung gewonnen – immer mehr Künstler und Kulturschaffende prägen verschiedene Bereiche. Trotz der Herausforderungen durch die Coronavirus-Pandemie bleiben öffentliche Veranstaltungen ein zentrales Mittel, um dieses Erbe einem breiten Publikum näherzubringen. Die Landesgruppe Nordrhein-Westfalen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland hat nun eine neue Online-Reihe ins Leben gerufen, um diese Traditionen zu erkunden.

Die Russisch-Deutschen Kulturtage begannen am 13. Oktober mit einem Vortrag von Tatjana Schmalz, einer Doktorandin mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer russisch-deutscher Literatur. Ihr Beitrag bildete den Auftakt zu einem Programm, das sich durch Lesungen, Diskussionen und virtuelle Begegnungen mit Kultur, Geschichte und aktuellen Themen auseinandersetzt.

Die Veranstaltungsreihe entstand in Kooperation mit mehreren Partnern und wurde vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt. Obwohl die Pandemie 2020 weite Teile des öffentlichen Lebens zum Erliegen brachte, ermöglichte das digitale Format eine sichere Teilnahme. Die Besucherzahlen und das Feedback zeigten ein großes Interesse an russisch-deutschen Themen.

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Bereits jetzt gibt es Pläne, die Kulturtage 2021 fortzuführen. Die Organisatoren wollen an die Erfolge dieses Jahres anknüpfen und weitere Möglichkeiten schaffen, sich mit dem russisch-deutschen Erbe auseinanderzusetzen. Die Online-Reihe hat die wachsende Präsenz dieser Kultur – von der Literatur bis zu öffentlichen Debatten – unterstrichen. Mit steigender Beteiligung und institutioneller Förderung soll die Initiative im kommenden Jahr weiter ausgebaut werden. Die Veranstaltungen bieten Künstlern, Wissenschaftlern und dem Publikum eine Plattform, um sich über gemeinsame kulturelle Erfahrungen auszutauschen.

Quelle