Roboter und KI revolutionieren das Batterie-Recycling in Chemnitz
In Chemnitz entsteht eine neue Anlage, in der Roboter alte Batterien von Elektrofahrzeugen demontieren sollen. Das Projekt zielt darauf ab, Recyclingstandards zu verbessern und den Prozess effizienter zu gestalten. Künstliche Intelligenz wird dabei robotergesteuerte Arme bei der Handhabung verschiedener Batteriedesigns unterstützen.
Die Einrichtung ist eine Kooperation des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU und der Edag Production Solutions GmbH. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer kostengünstigen Methode, um Batteriekomponenten wiederzuverwenden oder neu zu nutzen. Ein integriertes System prüft den Zustand jeder Batterie, um sicherzustellen, dass nur funktionsfähige Bauteile in den Kreislauf zurückgeführt werden.
Die Forschungsergebnisse des Projekts fließen zudem in Ausbildungsprogramme für Fachkräfte ein. Durch die Automatisierung von Teilen des Demontageprozesses erhofft sich das Team eine Beschleunigung des Recyclings bei gleichzeitiger Einhaltung der Sicherheitsstandards. Ziel ist es, einen neuen Maßstab für die Entsorgung ausgedienter Elektrofahrzeugbatterien zu setzen.
Die Chemnitzer Anlage will das Batterierecycling mithilfe von Robotik und KI optimieren. Die gesammelten Daten sollen die Schulung von Mitarbeitern verbessern und zukünftige Recyclingverfahren verfeinern. Bei Erfolg könnte das Verfahren die Wiederverwendung von Elektroauto-Batterien praktikabler und weitverbreiteter machen.
