21 March 2026, 10:27

"Rehné": Der Hirsch, der an der A7 bei Soltau zur lokalen Berühmtheit wurde

Ein Hirsch, der eine von Pfählen gesäumte Waldstraße überquert, umgeben von grünem Gras und hohen Bäumen unter einem sichtbaren Himmel.

Tierattraktion auf der A7: Hunderte Anrufe wegen Hirsch - "Rehné": Der Hirsch, der an der A7 bei Soltau zur lokalen Berühmtheit wurde

Ein Hirsch mit dem Spitznamen "Rehné" ist zu einer vertrauten Erscheinung in der Nähe der Autobahn A7 bei Soltau geworden. Das dreijährige Tier wird seit über zwei Jahren in der Gegend gesichtet, hat bisher jedoch keine Unfälle verursacht. Nun ergreifen die Behörden Maßnahmen, um Autofahrer für seine Anwesenheit zu sensibilisieren.

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Vermutlich wurde der Hirsch in der Nähe der Anschlussstelle Soltau-Süd in Richtung Hannover geboren. Häufig hält er sich im angrenzenden Wald auf und hat sich an den Verkehrslärm gewöhnt. Zwar hat er sich der Autobahn noch nie gefährlich genähert, doch seine wiederholten Auftritte haben die Behörden zum Handeln veranlasst.

Eine Risikobewertung ergab, dass die Gefahr schwerer Unfälle mit dem Tier gering bleibt. Dennoch rät die Polizei Autofahrern, bei einer Sichtungen weder abrupt zu bremsen noch anzuhalten. Bald werden entlang der Strecke Warnschilder aufgestellt, um auf die Wildwechsel hinzuweisen und die Aufmerksamkeit der Fahrer zu erhöhen.

In Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen kommt es besonders häufig zu wildbedingten Vorfällen auf deutschen Autobahnen. Am häufigsten sind Rehe und Wildschweine betroffen, auch wenn detaillierte Statistiken der letzten fünf Jahre nur lückenhaft vorliegen.

Das Verhalten des Hirschs deutet darauf hin, dass er vorerst keine direkte Gefahr für den Verkehr darstellt. Dennoch sollen die neuen Warnschilder das Risiko weiter verringern. Die Behörden beobachten die Situation weiterhin, um die Sicherheit auf der A7 zu gewährleisten.

Quelle