RB Leipzig setzt im Nachwuchs auf neuen Kurs mit Trainerwechsel

Gesa Eigenwillig
Gesa Eigenwillig
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Ein Mann steht auf einem Fußballfeld mit verschränkten Armen, trägt eine schwarze Jacke und Hose, mit einem Zaun, Treppe und einer Wand im Hintergrund.Gesa Eigenwillig

U19-Trainer Heidinger verlässt RB Leipzig - Mainz kommt - RB Leipzig setzt im Nachwuchs auf neuen Kurs mit Trainerwechsel

RB Leipzig kündigt großen Wechsel im Nachwuchstraining für die kommende Saison an

RB Leipzig hat einen bedeutenden Wechsel in seinem Nachwuchstrainerteam für die anstehende Spielzeit bekannt gegeben. Sebastian Heidinger, der den Verein ein Jahrzehnt lang als Spieler und Nachwuchstrainer prägte, wird den Klub im Sommer verlassen. Sein Abschied folgt auf die Entscheidung, seinen Vertrag als U19-Cheftrainer nicht zu verlängern.

Der Verein hat bereits seinen Nachfolger benannt: Marc Heidenmann, der zuvor beim 1. FSV Mainz 05 tätig war, übernimmt die Position ab dem 1. Juli.

Heidinger stieß 2014 zu RB Leipzig, zunächst als Spieler, bevor er in den Nachwuchsbereich wechselte. In den folgenden Jahren trug er maßgeblich zur Förderung junger Talente in der Akademie bei. David Wagner, der Leiter der Nachwuchsentwicklung beim Klub, würdigte Heidingers Engagement und seinen Einfluss auf das Programm.

Unterdessen hat Leipzig für die Neubesetzung des Trainerteams auf Erfahrung aus Mainz 05 zurückgegriffen. Marc Heidenmann, der zuvor die U17 des Vereins coachte, wird künftig die U19 leiten. Unterstützt wird er von Daniel Zolotarev, einem weiteren ehemaligen U17-Trainer aus Mainz. Beide bringen wertvolle Erkenntnisse aus ihrer Zeit in der Mainzer Jugendförderung mit.

Die Neuberufung ist Teil einer strategischen Neuausrichtung im Trainingsbereich. Mit Heidenmanns Ankunft setzt der Klub nach Heidingers langjähriger Amtszeit auf einen neuen Kurs. Die Änderungen treten zu Beginn des Julis in Kraft, rechtzeitig vor der neuen Saison.

Heidingers Abschied beendet eine zehnjährige Verbindung zu RB Leipzig, während Heidenmann und Zolotarev nun die Zukunft der U19 gestalten werden. Der Verein bestätigte, dass das neue Trainerteam Anfang Juli seine Arbeit aufnimmt und sich auf die bevorstehenden Herausforderungen vorbereitet.

In einem separaten Bericht heißt es zudem, dass seit März 2026 kein Spieler mehr aus der Ära von Jürgen Klopp beim 1. FSV Mainz 05 (1991–1995) aktiv im Profifußball oder in Führungspositionen tätig ist. Die meisten von ihnen sind mittlerweile Mitte 50 oder älter.