Plauens Bombenangriffe: Zeitzeuge und Historiker diskutieren Erinnerungskultur
Senta ScheelPlauens Bombenangriffe: Zeitzeuge und Historiker diskutieren Erinnerungskultur
Podiumsdiskussion zur Sonderausstellung „Bomben auf Plauen“ – Erinnern, Aufarbeiten, Vermitteln
Ankündigung:
Mit dem Ende der Sonderausstellung „Bomben auf Plauen“ im Oktober schließt das Vogtlandmuseum ein intensives Kapitel der historischen Aufarbeitung ab. Doch die Auseinandersetzung mit den Bombenangriffen auf Plauen in den Jahren 1944 und 1945 geht weiter: Am 20. November um 17 Uhr findet im Forum der Spinnerei Plauen eine Podiumsdiskussion statt, die sich mit Erinnerung und Vermittlung beschäftigt.
Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs werden immer seltener. Dr. Günter Scholz, 1940 in Plauen geboren, erlebte die Bombenangriffe als Kind mit und hat seine Erinnerungen an Bomben, Hunger und die Nachkriegszeit im Buch „Kindheit in schweren Zeiten“ festgehalten. Als Historiker ordnet er seine persönliche Geschichte in den größeren Kontext ein. Jörg Schmidt, Landtagsabgeordneter und Landesbeauftragter des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge, bringt die Perspektive der institutionellen Erinnerungsarbeit ein: Der Volksbund leistet durch politische Bildung einen wichtigen Beitrag zur Friedenskultur in Europa und unterstützt zudem Familien in Sachsen bei der Suche nach Vermissten.
Die Diskussion wird moderiert von Gerd Naumann, Historiker und Kurator der Ausstellung „Bomben auf Plauen“. Im Anschluss an die Podiumsrunde ist das Publikum eingeladen, sich mit eigenen Erfahrungen oder Fragen zur Aufarbeitung zu beteiligen.
Der Eintritt zur Veranstaltung beträgt 5 Euro. Karten sind ab dem 17. November an den Kassen des Vogtlandmuseums und der Spinnerei Plauen im Vorverkauf erhältlich.
Veröffentlichungsdatum: 16. November 2025, 05:00 Uhr MEZ
Schlagwörter: Krieg und Konflikte, Politik, Allgemeine Nachrichten
Am 20. November 2025 um 17 Uhr findet im Forum der Spinnerei Plauen eine Podiumsdiskussion zu Erinnerung und historischer Bildung statt. Im Anschluss an die Diskussion haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu teilen oder Fragen zu stellen.
An der Diskussion beteiligen sich Dr. Günter Scholz, der 1940 in Plauen geboren wurde und die Bombenangriffe als Kind miterlebte. Seine Erlebnisse hat er im Buch „Kindheit in schweren Zeiten“ dokumentiert. Ebenfalls auf dem Podium: Jörg Schmidt, Mitglied des Sächsischen Landtags und Landesbeauftragter des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge.
Moderiert wird die Veranstaltung von Gerd Naumann, Historiker und Kurator der kürzlich beendeten Ausstellung „Bomben auf Plauen“ im Vogtlandmuseum, die im Oktober 2025 ihre Pforten schloss.
Eintrittskarten kosten 5 Euro und sind ab dem 17. November an den Kassen des Vogtlandmuseums und der Spinnerei Plauen erhältlich.
Die Podiumsdiskussion knüpft an die Ausstellung „Bomben auf Plauen“ an, die sich mit der Kriegsgeschichte der Stadt auseinandersetzte. Die Veranstalter laden das Publikum ein, sich aktiv einzubringen – sei es durch persönliche Berichte oder Fragen während der offenen Diskussion. Karten müssen im Vorverkauf an den genannten Stellen erworben werden.
