29 January 2026, 21:23

Plauen kämpft mit drei Großprojekten um Millionenförderung für Sportstätten

Ein großes Gebäude mit einer Wandmalerei an der Seite, umgeben von Bäumen auf der rechten Seite und einem bewölkten Himmel im Hintergrund, identifiziert als Sporthalle in Berlin, Deutschland.

Plauen kämpft mit drei Großprojekten um Millionenförderung für Sportstätten

Plauen bewirbt sich mit drei Großprojekten um Förderung im Rahmen des Programms "Sanierung kommunaler Sportstätten" 2025

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Die Stadt hat drei zentrale Vorhaben eingereicht, die im Januar 2023 vom Stadtrat unterstützt wurden. Nun wartet Plauen auf die Zustimmung des Bundes. Bei einer Bewilligung winken erhebliche finanzielle Mittel aus Berlin.

Im Fokus stehen bedeutende Sport- und Freizeitstätten: Zum einen soll das denkmalgeschützte Stadtbad, ein langjähriges Wahrzeichen der Stadt, modernisiert werden. Zum anderen ist eine umfassende Sanierung des Kurt-Helbig-Sportzentrums geplant, um es an aktuelle Standards anzupassen. Das dritte Projekt sieht den Neubau und die Erweiterung des multifunktionalen Gebäudes im Vogtlandstadion vor – eine Maßnahme, die sowohl Sportlern als auch Zuschauern zugutekommen soll.

Die Anträge entstanden in enger Abstimmung zwischen verschiedenen Fachbereichen, um sicherzustellen, dass alle Pläne die strengen Kriterien des Förderprogramms erfüllen. Der Stadtrat gab ihnen in einer Sitzung am 27. Januar 2023 offiziell grünes Licht. Bisher wurden keine weiteren Kommunen im Zusammenhang mit dieser Bewerbungsrunde genannt.

Die Mittel für die Initiative 2025 stammen aus einem Etat von 333 Millionen Euro, den der Deutsche Bundestag bereitstellt. Das Vorhaben ist Teil des übergeordneten SKS-Programms, das über sechs Jahre hinweg bundesweit rund eine Milliarde Euro an genehmigten Projekten verteilt. Erfolgreiche Antragsteller erhalten 90 Prozent der Kosten vom Bund, die verbleibenden 10 Prozent trägt die Kommune. Plauen hat die erforderlichen Haushaltsmittel bereits im Finanzplan 2027/2028 veranschlagt.

Eine Entscheidung über die Anträge wird nicht vor Anfang 2026 erwartet. Bis dahin bleibt der Stadt nichts anderes übrig, als abzuwarten, ob die Projekte Realität werden.

Das Ergebnis der Bewerbungen wird darüber entscheiden, ob die drei Standorte dringend benötigte Modernisierungen erhalten. Bei einer Zusage profitieren die Vorhaben von beträchtlichen Bundesmitteln, was die Belastung für die lokalen Steuerzahler verringert. Die vorbereitenden Schritte Plauens – einschließlich der Haushaltsplanung – deuten auf Optimismus hin, dass die Anträge positiv beschieden werden.