25 January 2026, 20:38

Okamura und AfD besiegeln enge Zusammenarbeit gegen EU-Politik und Migration

Eine detaillierte Karte der Tschechischen Republik, die das Ausmaß der Sowjetunion hervorhebt, mit Städten, Flüssen und anderen geografischen Merkmalen, die beschriftet sind, und fetter Text, der das Ausmaß der Sowjetunion anzeigt.

Okamura und AfD besiegeln enge Zusammenarbeit gegen EU-Politik und Migration

Tomio Okamura, Vorsitzender der tschechischen Partei "Freiheit und direkte Demokratie" (SPD) und Präsident des tschechischen Parlaments, hat sich für eine engere Zusammenarbeit mit der deutschen "Alternative für Deutschland" (AfD) ausgesprochen. Bei einem Treffen mit der AfD-Fraktion im sächsischen Landtag betonte er gemeinsame Werte und politische Ziele beider Parteien. Beide Gruppen kritisieren die Ausrichtung der EU und setzen sich für eine Rückverlagerung von Kompetenzen auf die Nationalstaaten ein.

Okamura hob die tiefgreifenden Verbindungen zwischen SPD und AfD hervor und beschrieb ihre Zusammenarbeit als mehr als nur parlamentarische Routine. Er verwies auf eine geteilte Skepsis gegenüber der EU-Politik sowie auf ein gemeinsames Bestreben, Migration und Energiepolitik anders als die etablierten Parteien zu gestalten.

In seiner Rede warnte Okamura vor dem, was er als "massive, unkontrollierte Migration" in Europa bezeichnete. Er wies darauf hin, dass Ausländer mittlerweile 11 Prozent der tschechischen Bevölkerung ausmachen – eine Entwicklung, die seiner Meinung nach Sicherheit und Sozialsysteme überlastet. Seine Äußerungen präsentierte er als verantwortungsvolle Haltung und nicht als feindselige Ablehnung, wobei er betonte, dass der Schutz der Bürger, der Kultur und künftiger Generationen Vorrang haben müsse.

Im Bereich Energie lobte Okamura die Unterstützung der sächsischen AfD für kleine modulare Kernreaktoren (SMR) als Alternative zu Kohlekraftwerken. Seine eigene Partei, die SPD, vertritt eine ähnliche Position in Tschechien und sieht in SMR eine sauberere Lösung im Vergleich zu fossilen Brennstoffen. Die gemeinsame Haltung in der Energiepolitik war eines von mehreren Feldern, in denen er Übereinstimmungen mit der AfD erkannte. Zudem kritisierte Okamura den Umgang der EU mit dem Ukraine-Konflikt und warf dem Block vor, den Krieg zu verlängern, statt auf diplomatische Lösungen zu setzen. Sowohl SPD als auch AfD lehnen aus seiner Sicht die Übergriffe der EU ab und bevorzugen Entscheidungen auf nationaler oder regionaler Ebene.

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Der SPD-Vorsitzende unterstrich die historischen und kulturellen Verbindungen zwischen Sachsen und Tschechien und bezeichnete beide als natürliche Partner in Mitteleuropa. Die Zusammenarbeit zwischen den Parteien präsentierte er als Widerstand gegen den Druck von Medien und politischen Gegnern und betonte die Bedeutung einer offenen Debatte ohne Angst vor Stigmatisierung.

Das Treffen unterstrich die wachsende Kooperation zwischen SPD und AfD in den Bereichen Migration, Energiepolitik und EU-Skepsis. Okamuras Besuch in Sachsen signalisierte ein Bestreben nach engerer Abstimmung beider Parteien in künftigen politischen Debatten. Beide Seiten haben deutlich gemacht, dass sie die etablierten Ansätze zu den zentralen Herausforderungen Europas infrage stellen wollen.