Niedersachsen stockt Starkregen-Förderung um 6 Millionen Euro auf
Niedersachsen hat seine Förderung für die Vorsorge gegen Starkregen um zusätzliche 6 Millionen Euro aufgestockt. Damit stehen nun insgesamt rund 11,3 Millionen Euro zur Verfügung. Der Schritt folgt auf die vollständige Ausschöpfung der ursprünglichen 5,2 Millionen Euro in der ersten Bewerbungsrunde.
Im April erhielten 46 Projekte eine Zusage, und die Bewilligungsbescheide wurden an die erfolgreichen Antragsteller verschickt. Das Land gewährt Zuschüsse von bis zu 150.000 Euro pro Kommune, während interkommunale Kooperationen bis zu 400.000 Euro erhalten können. Besonders bedürftige Gemeinden können sogar eine Kostendeckung von bis zu 90 Prozent beantragen.
Gemeinden können Fördermittel für bis zu 80 Prozent der Kosten zur Erstellung lokaler Starkregenvorsorgepläne beantragen. Umweltminister Christian Meyer betonte, das Land sei ein verlässlicher Partner für die Kommunen bei der Anpassung an den Klimawandel.
Als neuer Bewerbungsschluss wurde der 26. Februar 2027 festgelegt. Mit den zusätzlichen Mitteln soll die Widerstandsfähigkeit Niedersachsens gegen die zunehmenden Folgen des Klimawandels gestärkt werden.
Das erweiterte Förderprogramm unterstützt sowohl Einzelprojekte als auch gemeinsame Vorhaben mehrerer Kommunen. Mit nun 11,3 Millionen Euro können mehr Gemeinden Strategien zum Umgang mit Extremwetter entwickeln. In der nächsten Bewerbungsrunde wird entschieden, wie die verbleibenden Mittel verteilt werden.






