14 January 2026, 11:42

New York Jets bauen Kader um: Drei Neuzugänge mit Future-Verträgen für 2026

Ein Mann in Anzug und Krawatte steht neben einem Football-Spieler in einem Helm, umgeben von Menschen in Uniformen und Mützen, mit einem Stadion voller Zuschauer und einem Schild im Hintergrund, das "Oregon Football Coach Mike McCarthy und Oregon QB Marcus Mariota" anzeigt.

New York Jets bauen Kader um: Drei Neuzugänge mit Future-Verträgen für 2026

Die New York Jets haben vor der Saison 2026 mehrere Personalentscheidungen getroffen, um ihren Kader umzubauen. Drei neue Spieler – Quarterback Bailey Zappe, Receiver Mac Dalena und Kicker Lenny Krieg – wurden mit sogenannten Future-Verträgen verpflichtet. Gleichzeitig deutet vieles darauf hin, dass die Veteranen Tyrod Taylor und Justin Fields im kommenden Jahr nicht mehr für das Team auflaufen werden.

Bailey Zappe, der derzeit im Practice Squad der Jets steht, unterschrieb einen solchen Future-Vertrag. Diese Verträge ermöglichen es Teams, Spieler für die Offseason-Trainings zu verpflichten, ohne dass dies Auswirkungen auf die Gehaltsgrenze für 2026 hat. In drei NFL-Saisons kam Zappe in 15 Spielen zum Einsatz, wobei er 62,1 Prozent seiner Pässe komplettierte – mit 12 Touchdowns und 14 Interceptions. Seine Verpflichtung gilt jedoch nicht als dauerhafte Lösung für die Quarterback-Position.

Zudem holten die Jets den undrafteten Receiver Mac Dalena sowie den in Deutschland geborenen Kicker Lenny Krieg ins Team. Krieg verbrachte die Saison 2025 im Practice Squad der Atlanta Falcons, bevor er nach New York wechselte. Der Rookie-Quarterback Brady Cook hingegen enttäuschte in seinen vier Einsätzen als Starter – bei null Siegen, zwei Touchdowns und sieben Interceptions.

Da ein Verbleib von Taylor und Fields unwahrscheinlich erscheint, bleibt die Quarterback-Situation der Jets ungewiss. Die Future-Verträge deuten darauf hin, dass das Team nach Optionen sucht, bisher aber noch keinen langfristigen Starter gefunden hat.

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Mit den drei Neuzugängen auf Future-Verträgen hat kein Spieler einen Stammplatz garantiert. Zappes Erfahrung und Kriegs Potenzial könnten zwar für mehr Tiefe im Kader sorgen, doch an Schlüsselpositionen bleiben weiterhin Fragezeichen. Die Offseason wird zeigen, ob diese Personalentscheidungen zu einem konkurrenzfähigeren Bundesliga Team für 2026 führen.