Neues Skate-Areal in Dresden: Wie zwei Männer die Szene revolutionieren wollen
Senta ScheelNeues Skate-Areal in Dresden: Wie zwei Männer die Szene revolutionieren wollen
Wie zwei Männer das Skaten in Dresden voranbringen wollen
Ein neues Areal für Skater und Street-Art-Künstler im Norden Dresdens ist geplant. Die Stadt will Skateparks modernisieren und neu schaffen.
- November 2025, 06:55 Uhr
Im Industriegebiet Dresdens entsteht ein neues Skate- und Street-Art-Areal. Das Projekt ist Teil eines umfassenden Plans der Stadt, die Angebote für Skater und Rollschuhsportler zu verbessern. Die Verantwortlichen arbeiten eng mit lokalen Skatern zusammen, um das Design vor Baubeginn zu gestalten.
Das geplante Gelände liegt zwischen Gleisanlagen und Haltestellen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) im Norden der Stadt. Bereits jetzt nutzen Graffiti-Künstler die Brückenwände legal für ihre Werke – seit 2023 mit offizieller Erlaubnis. Da die Fläche im Besitz der Stadt ist und Lärmbelästigung für Anwohner kaum zu erwarten ist, steht dem Vorhaben nichts im Weg.
Das Areal soll einzigartige Elemente bieten, etwa längere Strecken mit Hindernissen, die es in anderen Dresdner Parks nicht gibt. Doch bevor es losgehen kann, muss die marode Königsbrücker Landstraße saniert werden – ein Projekt, das voraussichtlich bis 2029 abgeschlossen sein wird.
Die Planung obliegt dem Straßen- und Tiefbauamt Dresden, das sich am Dresdner Skateboard-Konzept orientiert, das im März 2024 verabschiedet wurde. Ziel ist es, bestehende Skateparks zu modernisieren und neue zu schaffen – stets in Abstimmung mit der Skater-Community. Der Verein Dresden rollt, der im vergangenen November die Wiedereröffnung der Skatehalle Reick mit vorangetrieben hat, sammelt derzeit Rückmeldungen aus der Szene.
Sobald die Brückensanierung abgeschlossen ist, wird die neue Anlage das wachsende Netz an Skate- und Rollschuhsportflächen in Dresden erweitern. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Skatern soll sichergestellt werden, dass das Design ihren Bedürfnissen entspricht. Die konkreten Bauzeiten hängen jedoch vom Abschluss der Brückensanierung im Jahr 2029 ab.
