Neuer Holzanbau für Weil am Rheiner Gemeinschaftsschule schafft 14 Klassenzimmer bis 2027
Sibilla HartungNeuer Holzanbau für Weil am Rheiner Gemeinschaftsschule schafft 14 Klassenzimmer bis 2027
In Weil am Rhein hat der Bau eines neuen Holzanbaus für die Gemeinschaftsschule begonnen. Das Projekt schafft rund 1.200 Quadratmeter zusätzlichen Raum, darunter 14 Klassenzimmer und weitere Einrichtungen. Das Gebäude wird mit nachhaltigen Materialien errichtet und soll hohe Energieeffizienzstandards erfüllen.
Der Anbau entsteht in hybrider Holzbauweise, wobei vorgefertigte Holzelemente aus Süddeutschland und Österreich stammen. Die Planung orientiert sich am KfW-55-Effizienzstandard, der einen geringen Energieverbrauch garantiert. Die Energieversorgung erfolgt über Fernwärme und Solaranlagen, was die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringert.
Die Kosten des Projekts belaufen sich auf etwa 1,8 Millionen Euro. Die Bauarbeiten erfolgen in mehreren Abschnitten; die nächste Phase beginnt am Dienstag, dem 31. März 2026. Die Fertigstellung des gesamten Gebäudes ist für den Sommer 2027 vorgesehen.
Ähnliche Holz-Hybridprojekte sind in den letzten Jahren entstanden, etwa der Ausbau der Karl-Kessler-Schule in Aalen. Allerdings gibt es keine umfassenden Daten darüber, wie viele deutsche Schulen seit 2023 auf diese Bauweise setzen.
Nach der Fertigstellung bietet der Anbau moderne Lernräume für die Schülerinnen und Schüler. Die Verwendung von Holz und erneuerbaren Energien entspricht den Nachhaltigkeitszielen. Die Schule plant, die neuen Räumlichkeiten rechtzeitig zum Schuljahr 2027 in Betrieb zu nehmen.






