Neue Bronzetafel erinnert an zerstörte Synagoge in Plauen
Neue aktuelle nachrichten am Standort der ehemaligen Synagoge in Plauen enthüllt
Eine neue Gedenktafel aus Bronze erinnert nun an den Ort, an dem einst die Synagoge von Plauen stand, bevor sie 1938 zerstört wurde. Die feierliche Enthüllung fand am Holocaust-Gedenktag, dem 27. Januar 2025, statt.
Die ursprüngliche Tafel war im April 2025 gestohlen worden, was zur Anfertigung eines Ersatzstücks führte. Der lokale Künstler Peter Luban gestaltete die neue Version und hielt sich dabei eng an das Aussehen und den Text des Originals. Die Tafel zeigt ein Abbild eines Leuchters – ein zentrales Symbol des Judentums – sowie eine historische Darstellung der Synagoge und ihrer Zerstörung während der NS-Zeit.
An der Zeremonie nahmen neben Bürgermeister Tobias Kämpf auch weitere Würdenträger teil, darunter Liane Kümmerl, Pfarrer Stefan Filter, Clemens Uhlig und Sebastian Dressel. In seiner Rede bezeichnete Kämpf den Diebstahl als schmerzlichen Verlust, betonte jedoch die Bedeutung der Wiederherstellung des Denkmals. Die Veranstaltung fiel mit dem Holocaust-Gedenktag zusammen und unterstrich damit das Engagement der Stadt für das Gedenken.
Die Tafel steht nun als dauerhafte Mahnung an die jüdische Geschichte Plauens und die Gewalt des Jahres 1938. Ihre Rückkehr stellt sicher, dass die Erinnerung für Einwohner und Besucher sichtbar bleibt.
Die wiederhergestellte Gedenktafel ehrt die Vergangenheit der Synagoge und die Menschen, deren Leben von ihrer Zerstörung betroffen waren. Ihre Enthüllung am 27. Januar unterstreicht das Bestreben der Stadt, dieses Kapitel der Geschichte zu bewahren. Der Gedenkort wird auch künftig als Ort der Besinnung und Aufklärung dienen.






