10 May 2026, 06:24

Neersener Festival feiert 40 Jahre mit neuer Vorsitzender und frischem Wind

Offenes Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" und einem Logo auf der Seite.

Neersener Festival feiert 40 Jahre mit neuer Vorsitzender und frischem Wind

Das Neersener Festival feiert 40 Jahre Unterhaltung – und blickt mit neuer Führung in die Zukunft

Seit vier Jahrzehnten begeistert das Neersener Festival sein Publikum und hat sich zu einem kulturellen Höhepunkt für Willich und einem prägenden Merkmal Neersens entwickelt. Nun übernimmt eine neue Vorsitzende die Leitung, nachdem Sabine Mroch nach elf Jahren an der Spitze des Festspielvereins in den Ruhestand geht.

Marika Löchte – eine Krefelderin mit langjähriger Festivalverbundenheit – wird die Nachfolge antreten. Seit 30 Jahren ist sie Stammgast des Festivals und engagierte sich zuletzt als Regieassistentin, etwa bei Produktionen wie Der Club der toten Dichter und Fischer & Freunde in der Spielzeit 2025. Dabei entdeckte sie ihre Leidenschaft für die theaterübergreifende Zusammenarbeit und kreative Impulse.

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Das Festival vereint seit jeher Tradition und Innovation: Neben dem jährlichen Kinderstück – in diesem Jahr Pocahontas – hat es sein Programm um moderne Formate erweitert, darunter einen Poetry Slam. Das Programm 2024 umfasst zudem Harry Keaton – Das Genie, eine Show, die mentale Magie mit Multimedia verbindet.

Löchte will dieses Erbe fortführen, indem sie jüngere Familien stärker einbindet und einen reibungslosen Übergang im Vorstand sichert. An ihrer Seite steht der künstlerische Leiter Jan Bodinus, dessen Team für seinen Blick auf Trends und zeitgemäße Themen bekannt ist. Gemeinsam wollen sie das Festival auch in den kommenden Jahren lebendig halten.

Mit Löchte an der Spitze soll das Neersener Festival seinen Status als lokaler Schatz wahren und gleichzeitig neue Zielgruppen erschließen. Die Ausgabe 2024, die klassische und moderne Aufführungen vereint, markiert den Beginn dieses neuen Kapitels. Nach 40 Jahren bleibt das Festival ein unverzichtbarer Teil des kulturellen Lebens der Region.

Quelle