21 December 2025, 14:28

Nächster Abschnitt der Premium-Radweg-Trasse wird gebaut

Ein Zug fährt über eine Brücke.

Nächster Abschnitt der Premium-Radweg-Trasse wird gebaut

Nächster Abschnitt der Premium-Radroute wird gebaut

Baubeginn für neuen Teil der hochwertigen Fahrradverbindung zwischen Wüstenbrand und Küchwald in Chemnitz

Die Arbeiten am nächsten Abschnitt der geplanten Premium-Radroute zwischen Wüstenbrand und Küchwald in Chemnitz haben begonnen. Die rund 2,4 Kilometer lange Strecke verläuft entlang der ehemaligen Bahnstrecke von der Röhrsdorfer Straße in Gruna durch den Rabensteiner Wald bis zur Riedstraße in Rabenstein. Sie schließt an die bereits fertiggestellte Bauphase 2.1 in Richtung Pleißenbachpark an.

Für den bis zu vier Meter breiten Radweg wird die Bahnstrecke 6635 umgebaut, wobei die bestehende Trasse erhalten bleibt und der Damm mit Stützmauern gesichert wird. Vier Brückenbauwerke, die etwa 120 Jahre alt sind, werden saniert und modernisiert. Dadurch kommt es 2026 zu Verkehrsbehinderungen für Kraftfahrzeuge an den Brücken in der Riedstraße und Weigandstraße im Stadtteil Rabenstein.

Neue Zufahrtswege entstehen an der Grenzstraße, am Schaftreiberweg, an den Skisprungschanzen in Gruna im Rabensteiner Wald sowie am Forsthaus Gruna. Diese vier Zugänge verbinden die neue Radroute mit dem ÖPNV-Netz und Waldwegen. Der Schaftreiberweg unter der Bahnstrecke wird ab kommendem Montag, dem 10. November, für Fußgänger und Radfahrer gesperrt.

Die Bauarbeiten führt die SWING Tiefbau GmbH aus Großrückerswalde durch; die Fertigstellung ist für Dezember 2026 geplant. Das Projekt wird aus dem Bundesprogramm „Stadt und Land“ sowie dem sächsischen Landeshaushalt kofinanziert. Die Förderzusage über 5,88 Millionen Euro für diesen Abschnitt übergaben Dr. Claudia Elif Stutz, Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, und Sachsens Staatsministerin Regina Kraushaar am 15. Oktober 2025.

Offizieller Baustart für neuen Abschnitt der Chemnitzer Premium-Radroute

Die Bauarbeiten für den nächsten Teil der hochwertigen Fahrradverbindung zwischen Wüstenbrand und dem Chemnitzer Stadtteil Küchwald haben offiziell begonnen. Die 2,4 Kilometer lange Strecke nutzt eine stillgelegte Bahnstrecke und führt von der Röhrsdorfer Straße in Gruna durch den Rabensteiner Wald bis zur Riedstraße in Rabenstein. Die Finanzierung in Höhe von 5,88 Millionen Euro wurde Anfang dieses Monats durch eine gemeinsame Initiative von Bund und Land gesichert.

Am 15. Oktober 2025 gaben Dr. Claudia Elif Stutz, Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, und Sachsens Staatsministerin Regina Kraushaar die Bewilligung der Mittel bekannt. Das Geld stammt aus dem Bundessonderprogramm „Stadt und Land“ sowie aus Landessteuermitteln, die vom sächsischen Landtag freigegeben wurden.

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Der neue Radweg nutzt die alte Trasse der Bahnstrecke 6635, wobei der bestehende Bahndamm weitgehend erhalten bleibt. Es entsteht ein vier Meter breiter Weg, der durch Stützmauern entlang des Damms gesichert wird. Vier Brücken, von denen einige fast 120 Jahre alt sind, werden saniert und modernisiert. Dadurch kommt es 2026 zu vorübergehenden Verkehrseinschränkungen in Rabenstein, die Kraftfahrzeuge an den Brücken in der Riedstraße und Weigandstraße betreffen.

Die Bauarbeiten führt die Straßen- und Tiefbau Müller GmbH durch; die Fertigstellung ist bis Ende Oktober 2025 geplant. Die Strecke schließt an die bereits fertige Bauphase 2.1 an, die in Richtung Pleißenbachpark führt. Neue Zugänge entstehen in der Nähe der Grenzstraße, des Schaftreiberwegs, der Grunaer Skisprungschanzen im Rabensteiner Wald sowie am Forsthaus Gruna. Diese verbinden den Radweg mit dem öffentlichen Nahverkehr und angrenzenden Waldwegen.

Ab kommendem Montag, dem 10. November, wird der Schaftreiberweg unter der Bahnstrecke für Fußgänger und Radfahrer gesperrt, bis die Arbeiten abgeschlossen sind.

Der fertige Abschnitt bietet Radfahrern eine direkte, autofreie Verbindung zwischen Gruna und Rabenstein. Langfristig wird er Teil eines größeren Netzes, das Wüstenbrand mit dem Chemnitzer Stadtteil Küchwald verbindet. Das Projekt soll die Radinfrastruktur verbessern und gleichzeitig die historischen Bahnmerkmale der Region bewahren.