19 April 2026, 16:26

Müller stoppt China-Expansion und setzt auf Europa statt Shanghai

Ein Gap-Laden in einem Einkaufszentrum mit Schaufensterpuppen, Kleiderauslagen, Schildern und Deckenleuchten.

Müller stoppt China-Expansion und setzt auf Europa statt Shanghai

Der deutsche Einzelhändler Müller hat seine Pläne für den Eintritt in den chinesischen Markt vorerst auf Eis gelegt. Das Unternehmen bereitete die Eröffnung seines ersten Geschäfts in Shanghai bis Ende 2026 vor, hat diese Investitionen nun jedoch gestoppt. Trotz der Verzögerung schließt das Unternehmen künftige Chancen im Land nicht aus.

Müller hatte bei seiner Expansionsstrategie in China bereits erhebliche Fortschritte erzielt. Ein Standort im Shanghaier Stadtteil Pudong war für das erste Geschäft vorgesehen, das im vierten Quartal 2026 eröffnet werden sollte. Langfristig war geplant, innerhalb von fünf Jahren bis zu 500 Filialen in ganz China zu eröffnen.

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Doch das Unternehmen hat nun entschieden, die Gespräche in Pudong vorerst einzustellen. Zwar sind die Pläne verschoben, doch Müller hat die Idee eines Markteintritts in China nicht vollständig verworfen. Beide Seiten zeigen sich offen dafür, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, sollten sich neue Möglichkeiten ergeben.

Stattdessen wird sich Müller nun auf den Ausbau seiner Präsenz in Europa konzentrieren. Die Slowakei und Tschechien stehen als nächste Expansionsziele auf der Agenda. Zudem werden weitere europäische Länder auf potenzielle Standortöffnungen in naher Zukunft geprüft.

Die Entscheidung verlagert Müllers unmittelbare Prioritäten weg von China. Der Einzelhändler wird sich auf die Erschließung neuer europäischer Märkte konzentrieren, wobei die Slowakei und Tschechien die ersten Schritte darstellen. Zwar ist das China-Projekt vorerst aufgeschoben, doch das Unternehmen lässt die Tür für künftige Verhandlungen offen.

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