15 April 2026, 00:36

MERIAN Reisefestival in Wiesbaden: Inspiration mit kleinen Stolpersteinen

Ein lebendiger Plakat einer Wisconsin-Karte voller farbenfroher Lebensmittel und beschriftet mit "Festival Foods."

MERIAN Reisefestival in Wiesbaden: Inspiration mit kleinen Stolpersteinen

Erstes MERIAN Reisefestival im RMCC Wiesbaden – zwischen Inspiration und Verbesserungspotenzial

Am vergangenen Wochenende fand das erste MERIAN Reisefestival im Rhein-Main Congress Center (RMCC) in Wiesbaden statt. Von Samstag bis Montag versammelte die Veranstaltung Reisebegeisterte zu Vorträgen, Präsentationen und Verkostungen. Die Organisatoren warben mit einer Mischung aus Inspiration, Informationen und sinnlichen Erlebnissen.

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Doch der Auftakt verlief holprig: Viele Besucher fanden den Eingang nur schwer, da Hinweisschilder oder Banner fehlten. Im Inneren der Ausstellungshalle blieb es vergleichsweise ruhig – lebhaft wurde es vor allem an den Essensständen. Einige Gäste hinterfragten die Eintrittspreise von 25 Euro für einen Tagesticket bzw. 60 Euro für ein Dreitagespass.

Auf zwei Bühnen präsentierten bekannte Referenten ihr Wissen, darunter der Literaturkritiker Denis Scheck, die Reiseautoren Aaron und Achill Moser sowie der Abenteurer Jonas Deichmann. Die Themen reichten von versteckten lokalen Juwelen bis zu fernen Zielen wie Costa Rica, Afrika und Alaska.

Ein Highlight war die Klangschalen-Demonstration von Schloss Freudenberg, bei der auch die Wiesbadener Weinkönigin gemeinsam mit Lothar Backes für eine heitere Stimmung mit den Schalen sorgte. Der Gemeinschaftsstand der Region Wiesbaden-Rheingau hingegen ließ bei manchen Besuchern den Wunsch nach einer umfassenderen Präsentation der regionalen Attraktionen für künftige Auflagen zurück.

Das Festival verband Fachvorträge mit interaktiven Erlebnissen – von Weinproben bis zu musikalischen Darbietungen. Zwar blieb der Besucherstrom in der Hauptallee überschaubar, doch die Kombination aus lokalen und globalen Reisethemen hinterließ einen Eindruck. Nun dürften die Organisatoren auf Basis des Besucherfeedbacks über Anpassungen für die nächste Ausgabe nachdenken.

Quelle