24 March 2026, 20:28

Martin Schulz erhält nachträglich Paralympics-Silber durch Doping-Disqualifikation

Silbermedaille mit der Aufschrift "Chambre Syndicale des Banquiers Paris" auf weißem Hintergrund.

Martin Schulz erhält nachträglich Paralympics-Silber durch Doping-Disqualifikation

Der deutsche Para-Triathlet Martin Schulz wurde mit der Silbermedaille der Paralympics 2024 in Paris ausgezeichnet. Die Aufwertung erfolgte nach der Disqualifikation des ursprünglichen Silbermedaillengewinners Ronan Nunes Cordeiro wegen Dopings. Cordeiro war im Oktober 2024 positiv auf den verbotenen Wirkstoff 19-Norandrosteron getestet worden.

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Nunes Cordeiro war bereits während der Spiele vorläufig gesperrt worden, nachdem der positive Befund bekannt geworden war. Seine Ergebnisse vom Wettkampf in Paris wurden später vom Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) annulliert. Ein unabhängiges IPC-Anti-Doping-Tribunal bestätigte die Disqualifikation am 28. Januar 2026 offiziell.

Die World Triathlon wird nun über mögliche weitere Sanktionen gegen Cordeiro entscheiden. Schulz, der 36-jährige Athlet des SC DHfK Leipzig, hatte im Sprintwettbewerb zunächst Bronze gewonnen. Durch die Streichung Cordeiros aus der Wertung rückt er nun auf den zweiten Platz vor.

Schulz, zweifacher Paralympics-Sieger, startete in Paris für Sachsen. Seine Karriere umfasst zahlreiche frühere Erfolge, auch wenn Details zu seiner sportlichen Entwicklung in den verfügbaren Quellen nicht vollständig dokumentiert sind.

Mit dem Beschluss steht fest, dass Schulz neuer Silbermedaillengewinner im Triathlon der Paralympics 2024 ist. Der Fall Cordeiro wird von der World Triathlon weiter geprüft, um mögliche Strafen zu verhängen. Die Entscheidung schließt zwar die Dopingermittlungen ab, doch die sportliche Zukunft Cordeiros bleibt ungewiss.

Quelle