Malerische Radtour durch historische Kirchen und Naturjuwelen am Niederrhein
Senta ScheelMalerische Radtour durch historische Kirchen und Naturjuwelen am Niederrhein
Radroute des Monats Mai führt durch malerische Landschaften und historische Sehenswürdigkeiten
Die Strecke startet am Knotenpunkt 38 in Schwalmtal-Amern und schlängelt sich vorbei an jahrhundertealten Kirchen und geschützten Naturgebieten. Unterwegs begegnen Radfahrern architektonische Juwelen und ruhige Feldwege, die durch die ländliche Idylle führen.
Die Tour beginnt in Schwalmtal-Amern und erreicht bald Niederkrüchten-Overhetfeld. Hier lohnt ein Stopp in der Kapelle St. Maria an den Heiden, die für ihren flämisch geschnitzten Altar bekannt ist. Weiter geht es durch die Happelter Heide, ein geschütztes Landschaftsgebiet, das am Knotenpunkt 9 markiert ist.
Von dort führt der Weg an der St.-Martins-Kirche in Oberkrüchten vorbei – ein einschiffiges Barockgebäude am Knotenpunkt 10. In der Nähe erhebt sich der Mühlenturm, ein historisches Wahrzeichen aus dem frühen 19. Jahrhundert, das an die Vergangenheit der Region erinnert. Die Route setzt sich fort nach Niederkrüchten-Elmpt, wo die St.-Laurentius-Kirche aus dem 15. Jahrhundert in abgeschiedener Lage auf die Radfahrer wartet.
Später erreicht die Strecke Born, wo die St.-Petrus-Kirche, erstmals 1136 urkundlich erwähnt, einen Einblick in die mittelalterliche Geschichte bietet. In Schwalmtal-Dilkrath markiert die dreischiffige Backsteinbasilika St. Gertrudis am Knotenpunkt 65 den nächsten Halt. Das letzte Teilstück führt nach Waldniel, wo die 1880 im neugotischen Stil erbaute St.-Michael-Kirche am Knotenpunkt 24 den Abschluss bildet.
Ein kleiner Umweg lohnt sich zum Kreuzherrenkloster in Brüggen. Das ehemalige Kanonikerstift mit seiner St.-Nikolaus-Kirche verleiht der Tour eine zusätzliche historische Tiefe.
Die Route verbindet natürliche Schönheit mit kulturellem Erbe und führt Radfahrer zu Kirchen, Kapellen und geschützten Landschaften. Jeder Stopp erzählt von einer anderen Epoche – von mittelalterlichen Fundamenten bis zu Türmen aus dem 19. Jahrhundert. Am Ende bleibt ein lebendiger Eindruck von der reichen Geschichte und vielfältigen Natur der Region.






