Mainz baut neue 220-Meter-Pipeline unter dem Rhein mit innovativer Bohrtechnik
Gabriel HethurMainz baut neue 220-Meter-Pipeline unter dem Rhein mit innovativer Bohrtechnik
Mainz beginnt im nächsten Monat mit dem Bau einer neuen 220 Meter langen Leitung unter dem Rhein
Im kommenden Monat starten in Mainz die Bauarbeiten für eine neue 220 Meter lange Pipeline unter dem Rhein. Das Projekt sieht den Ersatz der bestehenden Leitung vor, die das Gebiet Ingelheimer Aue in der Nähe der Gassnerallee mit dem Kanalsystem am Mombacher Kreisel verbindet. Die alte Leitung hat im Laufe der Zeit partielle Schäden erlitten. Statt einer aufwendigen Sanierung haben sich die Verantwortlichen für einen kompletten Neubau entschieden. Die neue Pipeline wird einen Durchmesser von 71 Zentimetern aufweisen und bis zu zehn Meter unter dem Flussbett verlegt, um besseren Schutz zu bieten.
Erstmals setzt der Wirtschaftsbetrieb Mainz dabei auf das Horizontal-Spülbohrverfahren, eine grabenlose Verlegetechnik. Dieses Verfahren vermeidet großflächige Erdarbeiten und reduziert so Beeinträchtigungen für die Umgebung. Zudem wird die neue Leitung mit einem Schutzmantel umgeben, was die Haltbarkeit erhöht und zukünftige Wartungsarbeiten erleichtert.
Sobald die Pipeline in Betrieb geht, wird sie die Versorgung und Entsorgung in der Region verbessern. Das Vorhaben stellt eine bedeutende Modernisierung der unterirdischen Infrastruktur in Mainz dar und behebt langfristige Zuverlässigkeitsprobleme. Die Bauarbeiten sollen bis zum Spätsommer 2026 andauern. Durch die tiefere Verlegung und die verstärkte Ummantelung soll die Leitung künftig besser vor Schäden geschützt sein und die Instandhaltung vereinfachen. Die Aufwertung sichert eine stabilere Verbindung zwischen Ingelheimer Aue und dem weiteren Kanalsystem.






