Luke Littler kehrt nach Berlin zurück – wird das Publikum ihn diesmal feiern?
Senta ScheelLuke Littler kehrt nach Berlin zurück – wird das Publikum ihn diesmal feiern?
Luke Littler kehrt diese Woche nach Deutschland zurück – für den achten Abend der Premier League in Berlin. Der junge Darts-Star musste in der Vergangenheit bereits feindselige Stimmung in deutschen Hallen erleben und gab offen zu, dass die Atmosphäre seine Gelassenheit beeinträchtigt. Sein bevorstehendes Duell gegen Stephen Bunting wird erneut eine Bewährungsprobe vor deutschem Publikum.
Bei seinen früheren Auftritten in Deutschland wurde Littler mit Buhrufen konfrontiert. Im April 2023 unterlag er Gian van Veen im Halbfinale des German Darts Grand Prix, begleitet von einer schwierigen Zuschauerreaktion. Schon ein Jahr zuvor, bei der Europameisterschaft 2022 in Dortmund, hatte er gegen James Wade in einer ähnlich aufgeladenen Stimmung verloren.
Littler selbst sprach offen über die Ablehnung und bemerkte einmal: "Die Deutschen mögen uns Engländer nicht besonders." Trotz der Herausforderungen räumte er ein, dass er in solchen Spielen schon die Konzentration verlor.
Der ehemalige BDO-Weltmeister Mark Webster diskutierte Littlers Rückkehr im Love The Darts-Podcast. Webster betonte, dass der Spieler die Atmosphäre in Deutschland offensichtlich nicht mag, dies aber sogar zu seinem Vorteil nutzen könnte. Seiner Meinung nach versteht es Littler, die Energie des Publikums in zusätzliche Leistung umzumünzen.
Beim Berliner Turnier trifft Littler nun auf Bunting – und muss sich möglicherweise erneut einem schwierigen Publikum stellen. Wie er mit dem Druck umgeht, könnte entscheidend für den Ausgang des Spiels sein. Das Match reiht sich ein in eine Serie hochkarätiger Begegnungen in Deutschland, bei denen die Reaktionen der Fans seine Erfahrungen immer wieder geprägt haben.






