Lörrach erhöht Bibliotheksgebühren – erste Anpassung seit 2017 steht bevor
Gabriel HethurLörrach erhöht Bibliotheksgebühren – erste Anpassung seit 2017 steht bevor
Lörrach passt Bibliotheksgebühren und Nutzungsbedingungen an – erste Änderungen seit 2017
Steigende Kosten und ein erweitertes Dienstleistungsangebot veranlassen die Stadt Lörrach, ihre Bibliotheksgebühren und Ausleihregeln erstmals seit 2017 zu überarbeiten. Die Anpassungen betreffen Mitgliedschaftspreise sowie Leihbedingungen. Eine endgültige Entscheidung trifft der Stadtrat noch in diesem Monat.
Neue Gebührenstruktur: Erhöhungen bei Erwachsenen, Kinder bleiben befreit Künftig kostet die Jahresmitgliedschaft für Erwachsene statt 20 Euro nun 25 Euro. Ermäßigte Tarife steigen von 10 auf 13 Euro, Partner- und Familienkarten von 35 auf 45 Euro. Für Kinder und Jugendliche bleibt der Zugang zur Bibliothek weiterhin kostenfrei.
Angepasste Leihgebühren und modernisierte Regeln Die Überarbeitung umfasst auch Änderungen bei den Entleihgebühren für bestimmte Medien. Einige bisher separat berechnete Services sind künftig in der Jahresmitgliedschaft enthalten. Parallel zu den Preisanpassungen werden die Bibliotheksregeln modernisiert: Leihfristen sind nun klarer formuliert, und die Formulierungen wurden aktualisiert. Neu ist zudem die Möglichkeit, die Ausleihdauer zweimal zu verlängern – eine zusätzliche Flexibilität für Nutzer:innen.
Stadtrat entscheidet am 26. März 2026 – Inkrafttreten ab 15. April Die Abstimmung über die geplanten Änderungen steht für den 26. März 2026 auf der Tagesordnung des Stadtrats. Bei einer Zustimmung treten die neuen Gebühren und Regeln ab dem 15. April 2026 in Kraft. Die Stadt rechnet durch die Anpassungen mit Mehreinnahmen von rund 28.000 Euro pro Jahr.
Ziel: Kosten decken, Service verbessern, junge Nutzer:innen fördern Die aktualisierten Gebühren und Richtlinien sollen den gestiegenen Betriebskosten Rechnung tragen, ohne den kostenfreien Zugang für junge Leser:innen einzuschränken. Gleichzeitig sorgen klarere Ausleihbedingungen und zusätzliche Mitgliedervorteile für mehr Transparenz und Nutzerfreundlichkeit. Die endgültige Entscheidung liegt beim anstehenden Votum des Stadtrats.






