21 December 2025, 08:59

Leipzigs Ärger über Schiedsrichter - 'Unwürdig des Spiels'

Zwei Männer in einem Boxring, einer trägt ein rotes Hemd und Schuhe, der andere Shorts, kämpfen, mit einem Schiedsrichter rechts und einer Zuschauermenge im Hintergrund unter einem dunklen Himmel.

Leipzigs Ärger über Schiedsrichter - 'Unwürdig des Spiels' - Leipzigs Ärger über Schiedsrichter - 'Unwürdig des Spiels'

RB Leipzigs Wut auf den Schiedsrichter – „Nicht würdig für dieses Spiel“

RB Leipzigs Wut auf den Schiedsrichter – „Nicht würdig für dieses Spiel“

RB Leipzigs Wut auf den Schiedsrichter – „Nicht würdig für dieses Spiel“

  1. Dezember 2025, 20:46 Uhr

Die 1:3-Niederlage von RB Leipzig gegen Bayer 04 Leverkusen hat eine Kontroverse um die Schiedsrichterleistungen ausgelöst. Trainer Ole Werner und die Spieler kritisierten die Entscheidungen von Benjamin Brand scharf und warfen ihm vor, in entscheidenden Momenten gegen Leipzig entschieden zu haben. Besonders zwei umstrittene Szenen in der Schlussphase des Spiels sorgten für Frust bei den Sachsen.

Die Spannungen begannen in der 70. Minute, als Leverkusens Arthur eine zweite Gelbe Karte vermied. Werner argumentierte, der Mittelfeldspieler hätte vom Platz gestellt werden müssen, und bezeichnete dies als klaren Fehler. In der Nachspielzeit traf dann Leverkusens Montrell Culbreath zum entscheidenden 3:1 – obwohl Leipzig zuvor einen Handelfmeter gegen Robert Andrich gefordert hatte, der jedoch nicht gegeben wurde.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Andrich verteidigte sich später und betonte, sein Arm habe sich in einer natürlichen Position befunden und er habe nicht schnell genug reagieren können. Leipzigs Linksverteidiger David Raum zeigte sich in seiner Bewertung unmissverständlich und bezeichnete Brand als „nicht würdig für dieses Spiel“. Zudem warf er dem Schiedsrichter vor, die Bedenken der Spieler ignoriert und sich geweigert zu haben, eigene Fehler einzugestehen.

Der 36-jährige Brand, der aus Bayern stammt, leitet seit 2015 über 90 Bundesliga-Partien und wurde kürzlich in die FIFA-Liste der internationalen Schiedsrichter für 2026 aufgenommen, wo er Robert Schröder ersetzt. Trotz seiner Erfahrung verließ Leipzigs Mannschaft den Platz mit dem Gefühl, dass das Ergebnis durch ungerechte Entscheidungen beeinflusst worden sei.

Die Niederlage bedeutet, dass Leipzig ohne Punkte aus der Partie geht, während Leverkusen alle drei Punkte mitnimmt. Die Kritik des Clubs konzentriert sich auf zwei konkrete Szenen: die nicht gezeigte zweite Gelbe Karte und den nicht geahndeten Handelfmeter. Beide Vorfälle werden voraussichtlich in den kommenden Tagen vom Schiedsrichterausschuss der Liga überprüft.