Leipzig plant sieben neue Umspannwerke für die Stromversorgung der Zukunft
Sibilla HartungLeipzig plant sieben neue Umspannwerke für die Stromversorgung der Zukunft
Leipzig bereitet sich auf massiven Ausbau des Stromnetzes vor
Leipzig rüstet sich für einen großen Ausbau seines Stromnetzes, um den steigenden Bedarf an Elektrizität zu decken. Die Leipziger Gruppe wird auf ihrer Unternehmenswebsite einen eigenen Bereich einrichten, um über den Fortschritt des Projekts zu informieren. In den nächsten zwei Jahrzehnten sollen in der gesamten Stadt neue Umspannwerke entstehen.
Die Leipziger Netz GmbH arbeitet eng mit dem Wirtschaftsförderungsamt zusammen, um den Netzausbau mit neuen Gewerbegebieten abzustimmen. Dabei gilt der Grundsatz, dass alle Anschlusskunden gleich behandelt werden müssen, um einen fairen Netzzugang zu gewährleisten.
Geplant sind bis zu sieben neue Umspannwerke, wobei die genauen Standorte für sechs davon noch nicht bekannt gegeben wurden – Stand Dezember 2025. In den Planungsunterlagen sind zwar allgemeine Gebiete wie städtische Erweiterungszonen genannt, konkrete Adressen fehlen jedoch.
Bestätigte Standorte sind bisher Lindenthal (Fertigstellung bis 2030), Mockau (bis 2032) und Rückmarsdorf (bis 2034). Zwei weitere Umspannwerke sind bis 2040 in Mölkau, Engelsdorf, Holzhausen und Liebertwolkwitz vorgesehen, zusätzlich zu Modernisierungen der innerstädtischen Versorgung. Die neuen Anlagen sollen den wachsenden Bedarf durch Elektromobilität, Wärmepumpen sowie anspruchsvolle gewerbliche und industrielle Verbraucher decken.
Die Leipziger Stadtwerke und die Stadtverwaltung werden Stadträte und Bezirksvertreter in den Planungsprozess einbinden, um die Bürgerbeteiligung zu sichern.
Ziel des Netzausbaus ist es, die Stromversorgung Leipzigs für die Zukunft abzusichern. Die neuen Umspannwerke werden schrittweise in Betrieb genommen, das erste soll bis 2030 fertig sein. Lokale Behörden und Unternehmen spielen dabei eine zentrale Rolle bei der Gestaltung des Projekts.
