Leipzig feiert 36 Jahre Friedliche Revolution mit Licht und neuem Denkmal
Gabriel HethurLeipzig gedenkt der friedlichen Revolution vor 36 Jahren - Leipzig feiert 36 Jahre Friedliche Revolution mit Licht und neuem Denkmal
Leipzig gedenkt mit Feierlichkeiten des 36. Jahrestags der Friedlichen Revolution von 1989
Die Stadt Leipzig hat den 36. Jahrestag der Friedlichen Revolution von 1989 mit einer Reihe von Veranstaltungen begangen. Der Tag begann mit dem traditionellen Friedensgebet in der Nikolaikirche, an dem Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler teilnahmen, die im Herbst ’89 aktiv waren. Später wurde der Grundstein für das lange geplante Denkmal Freiheit und Revolution gelegt.
Die Gedenkfeiern starteten in der Nikolaikirche, wo sich Aktivistinnen, Aktivisten und Bürger zum Friedensgebet versammelten. Im Anschluss hielt die in Georgien geborene Autorin Nino Haratischwili eine Rede über Demokratie.
Am Nachmittag legte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Grundstein für das Denkmal Freiheit und Revolution. Das Projekt, das der Bundestag bereits 2008 bewilligt hatte, verzögerte sich über Jahre, bevor mit dem Bau begonnen werden konnte. Das Denkmal wird als parkähnliche Anlage mit 50 weißen Skulpturen gestaltet und soll rund fünf Millionen Euro kosten. Mit Einbruch der Dunkelheit verwandelte sich Leipzigs Innenstadt in ein Lichterfest: Künstlerische Installationen erleuchteten die Straßen und zogen Menschenmengen an, die der Ereignisse von 1989 gedachten.
Der Grundstein für das Denkmal markiert nun den Baubeginn. Nach Fertigstellung werden der Park und die Skulpturen als dauerhafte Mahnmal an die Friedliche Revolution erinnern. Leipzigs Veranstaltungen – von Gebeten bis zu Lichtinszenierungen – ehrten das Vermächtnis jener, die Deutschlands demokratische Zukunft prägten.
