22 January 2026, 19:15

Leipzig diskutiert: Männlichkeit zwischen Druck, Gewalt und emotionaler Freiheit

Eine alte Buchseite mit der Überschrift "Unsere Künstler - Vergangenheit und Gegenwart" zeigt verschiedene Männergesichter mit einzigartigen Ausdrücken und Hairstyles, die Vielfalt im Alter, Geschlecht und Ethnien suggerieren.

Leipzig diskutiert: Männlichkeit zwischen Druck, Gewalt und emotionaler Freiheit

Öffentliche Diskussion über Männlichkeit, Emotionen und gesellschaftlichen Druck in Leipzig

Dieser Monat steht in Leipzig eine öffentliche Diskussion über Männlichkeit, Emotionen und gesellschaftlichen Erwartungen an. Die von der Bundeszentrale für politische Bildung organisierte Veranstaltung bringt drei Expert:innen für ein zweistündiges Podiumsgespräch zusammen. Dabei werden schwierige Themen wie häusliche Gewalt, Homophobie und Extremismus ebenso behandelt wie Intimität und Verantwortung.

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Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 23. Oktober, von 19 bis 21 Uhr im Ost-Passage Theater statt. Die Gäste erwarten Beiträge von Amanos Mohammad, Christoph May und Nhi Le, die jeweils unterschiedliche Perspektiven auf moderne Männlichkeit einbringen.

Amanos Mohammad arbeitet als Pädagoge und Projektkoordinator für „Brücken, die verbinden“ beim Landesjugendamt Sachsen. Sein Werdegang umfasst antirassistische Bildungsarbeit im Dresdner Projekt „Kiezlabor“ sowie einen Schwerpunkt auf Diversität und Inklusion als Sozialarbeiter. Christoph May, Forscher im Bereich Männerstudien, ist Mitbegründer des Instituts für Kritische Männerforschung und hält derzeit Vorlesungen zu diesem Thema. Nhi Le, Journalistin und Moderatorin, hat unter anderem die Goldenen Spatzen moderiert und arbeitete als Instagram-Präsentatorin für MDR Investigativ.

Musikalisch umrahmt wird der Abend vom Best-Looking Choir und dem Leipziger Fahrradchor, deren Auftritte die Diskussionen über Verletzlichkeit, gesellschaftliche Erwartungen und die Herausforderungen von Männern im Umgang mit Emotionen begleiten.

Ziel der Veranstaltung ist es, einen offenen Dialog über komplexe Themen anzuregen, die Männer und die Gesellschaft bewegen. Durch die Auseinandersetzung mit Extremismus ebenso wie mit emotionaler Ehrlichkeit soll sie zum Nachdenken und Gespräch anregen. Der Eintritt ist frei, die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen.