Leipzig–Chemnitz: Bahnausbau droht jahrelange Verzögerung mit halbgaren Lösungen
Leipzig-Chemnitz-Eisenbahnlinie bleibt noch viele Jahre Engpass - Leipzig–Chemnitz: Bahnausbau droht jahrelange Verzögerung mit halbgaren Lösungen
Die lang ersehnte Ausbaustrecke Leipzig–Chemnitz drohen weitere Verzögerungen und Kompromisse
Unternehmen, Kommunen und Wirtschaftsverbände fordern seit Jahren eine Modernisierung der Strecke, die derzeit nur eingleisig und ohne Oberleitung betrieben wird. Nun bestätigen Verantwortliche, dass die vollständige zweigleisige Elektrifizierung noch Jahre auf sich warten lässt – und selbst dann Teile der Strecke eingleisig bleiben werden.
Ursprüngliche Pläne aus dem Jahr 2024 sahen vor, dass der zweigleisige Ausbau und die Elektrifizierung rund 750 Millionen Euro kosten würden. Doch die Arbeiten stocken: Im Süden soll der Bau erst 2032 beginnen und bis 2035 abgeschlossen sein – wobei zwei Brücken weiterhin Engpässe als eingleisige Abschnitte verursachen werden.
Für den nördlichen Abschnitt in Richtung Leipzig, der für Pendler und die Chemnitzer Wirtschaft von zentraler Bedeutung ist, gibt es noch nicht einmal Planungsbeginn. Zwar kündigen Behörden an, diese Phase im April zu starten, doch ein verbindlicher Zeitplan für Bau und Fertigstellung fehlt. Die Finanzierung des Nordausbaus – geschätzt auf 750 Millionen Euro – umfasst fast 500 Millionen Euro aus Strukturwandelfonds.
Die Verzögerungen gefährden das Ziel eines 30-Minuten-Takts zwischen den beiden Städten. Ohne durchgehende Zweigleisigkeit und Elektrifizierung bleibt die Kapazität begrenzt – mit Folgen für den Personen- und Güterverkehr.
Die Strecke Leipzig–Chemnitz bleibt eine wichtige, aber unterentwickelte Verkehrsachse. Während der südliche Abschnitt vorankommt, fehlt für die nördliche Hälfte selbst ein Baubeginn. Ohne beschleunigte Fortschritte werden die Schienenkapazitäten der Region – und damit ihre wirtschaftlichen Verbindungen – weiter leiden.
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