05 June 2026, 13:47

Lehrergehälter 2026: Bis zu 8.700 Euro Unterschied zwischen den Bundesländern

In welchem deutschen Bundesland verdienen Lehrer am meisten?

Lehrergehälter 2026: Bis zu 8.700 Euro Unterschied zwischen den Bundesländern

Lehrergehälter in Deutschland unterscheiden sich je nach Bundesland stark

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Neue Zahlen für 2026 zeigen, dass die Unterschiede zwischen den höchsten und niedrigsten Verdiensten mehrere tausend Euro betragen. Die Differenzen ergeben sich aus regionalen Regelungen, Schulformen und dem Beamtenstatus der Lehrkräfte.

An der Spitze der Gehaltsstatistik liegt Schleswig-Holstein mit einem durchschnittlichen Lehrergehalt von 56.000 Euro pro Jahr. Knapp dahinter folgt Hamburg mit 54.200 Euro, während Rheinland-Pfalz mit 54.000 Euro den dritten Platz belegt. Diese Bundesländer setzen die Obergrenze der Gehaltsskala.

Am unteren Ende der Skala bietet Mecklenburg-Vorpommern das niedrigste Durchschnittsgehalt: 47.400 Euro. Ostdeutsche Bundesländer zahlen generell weniger, was auf weniger verbeamtete Lehrkräfte und demografische Verschiebungen zurückzuführen ist. Der Unterschied zwischen dem Spitzenreiter und dem Schlusslicht beträgt rund 8.700 Euro brutto pro Jahr.

Auch der Beamtenstatus und die Schulform beeinflussen die Gehälter. Da Bildung Ländersache ist, legt jedes Bundesland eigene Vergütungsstrukturen fest. Dadurch ergeben sich monatliche Differenzen von mehreren hundert Euro – selbst bei Lehrkräften mit vergleichbaren Aufgaben.

Die Daten für 2026 unterstreichen die anhaltenden Ungleichheiten bei den Lehrergehältern in Deutschland. Regionale Politiken und historische Faktoren prägen weiterhin die Einkommen, wobei westdeutsche Bundesländer in der Regel höhere Löhne zahlen als ostdeutsche. Die Unterschiede spiegeln tiefgreifende strukturelle Unterschiede im Bildungssystem wider.

Quelle